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BestSecret: Warum Luxusmarken ihre Restbestände lieber verstecken als reduzieren

Model in grünem Designer-Outfit aus einer Premium-Modekollektion auf BestSecret.

Wer durch die Maximilianstraße in München, die Avenue Montaigne in Paris oder die Via Montenapoleone in Mailand läuft, sieht eines fast nie: große Rabattschilder.

Luxusmarken verkaufen nicht nur Produkte. Sie verkaufen Begehrlichkeit, Handwerkskunst und Exklusivität. Genau deshalb können sie es sich kaum leisten, ihre Kollektionen öffentlich zu verramschen. Trotzdem bleibt in jeder Saison Ware übrig. Nicht jede Jacke wird zum Bestseller, nicht jede Tasche verkauft sich wie geplant und nicht jede Farbe trifft den Geschmack der Kunden.

Die eigentliche Herausforderung beginnt daher erst nach dem Ende einer Saison. Wohin mit den Produkten, die nicht zum regulären Preis verkauft wurden?

Eine der Antworten darauf heißt BestSecret.

Die Münchner Shopping-Community hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für Premium- und Luxusmode in Europa entwickelt. Mitglieder erhalten Zugang zu Tausenden Marken und Preisnachlässen von teilweise bis zu 80 Prozent. Für Käufer klingt das nach einem Luxus-Outlet im Internet. Für viele Marken ist BestSecret jedoch etwas ganz anderes: ein diskreter Vertriebskanal, über den überschüssige Ware verkauft werden kann, ohne die eigene Positionierung im Premium- oder Luxussegment zu gefährden.

Genau deshalb gehört BestSecret heute zu den interessantesten Geschäftsmodellen der europäischen Luxusbranche.

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