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Tissot macht die PRX jetzt zum Chronographen – und der Preis überrascht

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Die Tissot PRX Quartz Chronograph bringt die charakteristische PRX-Optik erstmals in dieser Form mit einem Quarz-Chronographenwerk zusammen. Die neue 41-Millimeter-Uhr kostet in Deutschland 495 Euro und erscheint mit silbernem, blauem oder schwarzem Zifferblatt. Damit bekommt die PRX-Familie eine neue Alternative zu den bereits bekannten Automatikuhren von Tissot, ohne jene Designmerkmale aufzugeben, für die die Modellreihe bekannt geworden ist.

Wer die PRX bisher vor allem mit ihrer flachen Silhouette, dem integrierten Edelstahlarmband und dem Retro-Charakter verbunden hat, erkennt auch die neue Version sofort. Neu sind vor allem die Chronographenzähler und die beiden Drücker am Gehäuse. Sie geben der Uhr mehr Präsenz, ohne das ursprüngliche Konzept grundlegend zu verändern.

Die silberne Tissot PRX Quartz Chronograph kombiniert das integrierte Edelstahlarmband mit roségoldfarbenen Zeigern und Indizes.

Die Tissot PRX Quartz Chronograph bleibt ihrem Design treu

Die Geschichte hinter der PRX reicht weiter zurück, als ihr aktueller Erfolg vermuten lässt. Bereits 1978 führte Tissot eine Quarzuhr mit schlankem Gehäuse und integriertem Stahlarmband ein. Auf dieses Design griff die Marke 2021 bei der Neuauflage der Tissot PRX zurück. Auch der Name folgt diesem historischen Konzept: „PR“ steht für „präzise“ und „robust“, das „X“ verweist auf die römische Zehn und damit auf 10 bar Wasserdichtigkeit.

Beim neuen Chronographen wächst das Edelstahlgehäuse auf 41 Millimeter. Mit einer Höhe von 11,65 Millimetern bleibt die Uhr trotz der zusätzlichen Chronographenfunktionen vergleichsweise schlank. Das Gehäuse besteht aus 316L-Edelstahl, darüber sitzt kratzfestes Saphirglas. Die Wasserdichtigkeit liegt bei 10 bar beziehungsweise 100 Metern.

Interessant ist vor allem, wie Tissot die Chronographenfunktion optisch integriert. Die Drücker sitzen eng am Gehäuse und wirken dadurch weniger wie angesetzte Funktionselemente. Das vertikal gebürstete Zifferblatt bekommt kreisförmige Totalisatoren, die sich klar von der geradlinigen Architektur der PRX absetzen.

So entsteht eine sportlichere Uhr, die ihre Herkunft trotzdem nicht versteckt.

Was steckt im neuen PRX Chronographen?

Im Inneren arbeitet kein mechanisches Chronographenwerk, sondern das PowerDrive G10.212 Quarz-Chronographenwerk. Genau darin liegt einer der größten Unterschiede zu aufwendigeren mechanischen Chronographen. Wer sich für die Technik hinter hochwertigen Zeitmessern interessiert, stößt bei der Kunst der Uhrmacherei schnell auf einen entscheidenden Unterschied: Bei mechanischen Uhren entsteht die Faszination oft gerade durch das Zusammenspiel zahlreicher Bauteile. Die neue PRX verfolgt dagegen bewusst einen pragmatischeren Ansatz mit Quarzantrieb.

Das Werk bietet einen zentralen 60-Sekunden-Chronographenzeiger, einen 30-Minuten-Zähler und eine Anzeige für Zehntelsekunden. Hinzu kommen ADD- und SPLIT-Funktionen. Die Datumsanzeige sitzt bei 4 Uhr. Eine EOL-Anzeige weist darauf hin, wenn sich die Batterielebensdauer ihrem Ende nähert.

Für die Ablesbarkeit versieht Tissot Zeiger und Indizes mit Super-LumiNova. Das Material nimmt Licht auf und gibt es bei Dunkelheit wieder ab. Gerade bei einem Zifferblatt mit mehreren Anzeigen ist das kein unwichtiges Detail.

Merkmal Tissot PRX Quartz Chronograph
Gehäuse 316L-Edelstahl
Durchmesser 41 mm
Höhe 11,65 mm
Uhrwerk PowerDrive G10.212 Quarz-Chronograph
Glas Saphirglas
Wasserdichtigkeit 10 bar / 100 m
Funktionen Chronograph, Datum, ADD, SPLIT, EOL
Armband Edelstahl mit Schnellwechselsystem
Gewicht 151 g
Preis 495 Euro

Damit ist die technische Ausrichtung klar: Tissot setzt weniger auf mechanische Faszination als auf präzise Zeitmessung, Alltagstauglichkeit und einen vergleichsweise zugänglichen Preis.

Silber, Blau oder Schwarz: drei Varianten zum Start

Zum Marktstart stehen drei Zifferblattfarben zur Wahl. Am stärksten verändert sich der Charakter der Uhr bei der silberfarbenen Version. Tissot kombiniert sie mit roségoldfarbenen Zeigern und Indizes. Dadurch wirkt der Chronograph wärmer und etwas eleganter als die beiden dunkleren Varianten.

Die blaue PRX Quartz Chronograph greift eine Farbe auf, die eng mit der modernen PRX-Familie verbunden ist. Durch die vertikale Bürstung verändert das Zifferblatt seinen Ausdruck abhängig vom Lichteinfall. Weiße Elemente schaffen Kontrast zu den Anzeigen.

Deutlich nüchterner fällt die schwarze Ausführung aus. Vernickelte Indizes und helle Anzeigen heben sich vom dunklen Hintergrund ab. Wer die neue PRX möglichst sportlich tragen möchte, dürfte deshalb vor allem bei Blau und Schwarz landen.

Allen drei Modellen gemeinsam sind das integrierte Edelstahlarmband und die Butterfly-Faltschließe mit Drückern. Ein Schnellwechselsystem erlaubt es, das Armband ohne Werkzeug abzunehmen. Das ist praktisch, wenn die Uhr später mit einem anderen kompatiblen Band getragen werden soll.

Die Tissot PRX Quartz Chronograph kombiniert ein 41-mm-Edelstahlgehäuse mit blauem Zifferblatt, drei Chronographenzählern und integriertem Edelstahlarmband.
Tissot PRX 41mm / T137.417.11.041.00 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148436 /
Bildrechte: Tissot Fotograf: Tissot

495 Euro verändern die Position der PRX

Besonders interessant wird die Neuheit beim Preis. Tissot listet die PRX Quartz Chronograph in Deutschland für 495 Euro. Die klassische PRX mit Quarzwerk und drei Zeigern liegt derzeit bei 395 Euro. Eine PRX Powermatic 80 mit Automatikwerk kostet in vergleichbarer Edelstahlausführung 775 Euro.

Damit besetzt der neue Chronograph einen Platz zwischen dem klassischen Quarzmodell und der mechanischen PRX. Der Aufpreis gegenüber der einfachen Quarzversion beträgt aktuell 100 Euro. Dafür bekommt Ihr die Chronographenfunktionen, ein etwas größeres Gehäuse und ein deutlich stärker instrumentiertes Zifferblatt. Preislich liegt die PRX damit bereits oberhalb vieler Chronographen unter 200 Euro, bleibt für eine Schweizer Uhr dieser Bauart aber unter der 500-Euro-Marke.

Warum die neue PRX mehr als eine weitere Farbvariante ist

Tissot hat die PRX in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Neben Quarzmodellen gibt es Automatikversionen, verschiedene Größen, Materialien und zahlreiche Zifferblattfarben. Ein neuer Chronograph verändert die Modellfamilie stärker als eine weitere Farbvariation, weil sich damit auch die Funktion der Uhr ändert.

Dabei bleibt das Grundrezept erstaunlich unangetastet. Die kantige Gehäuseform, das integrierte Stahlarmband und die flache Gesamtwirkung verweisen weiterhin auf das Design von 1978. Tissot selbst beschreibt die heutige PRX als moderne Interpretation dieses historischen Modells.

Der Quarzantrieb dürfte dabei bewusst gewählt sein. Er hält die Uhr vergleichsweise flach und den Preis unter 500 Euro. Gleichzeitig bietet das G10.212 Funktionen, die sich im Alltag tatsächlich einsetzen lassen. Wer dagegen gezielt die Mechanik eines Automatikwerks sucht, bekommt mit dieser PRX bewusst etwas anderes.

Mit 41 Millimetern ist die Tissot PRX Quartz Chronograph kein zurückhaltender Ableger der Modellreihe. Die zusätzlichen Anzeigen geben ihr sichtbar mehr Gewicht am Handgelenk. Gleichzeitig bleiben Edelstahl, Saphirglas, 10 bar Wasserdichtigkeit und das integrierte Armband nah an dem Konzept, das die moderne PRX seit 2021 prägt.

Gerade der Preis von 495 Euro macht die Neuheit interessant: Zwischen der klassischen PRX Quartz und den teureren Automatikmodellen entsteht damit eine neue Option für alle, die das PRX-Design mögen, aber ausdrücklich einen Chronographen suchen.

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