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Diese Porsche-Design-Uhr bekommt Ihr nur mit dem passenden 911 GT3 – und genau das macht sie besonders

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Ihr habt das Geld für eine exklusive Porsche-Design-Uhr? Das allein reicht diesmal nicht. Den neuen Porsche Design Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring könnt Ihr nur bekommen, wenn Ihr auch einen der 100 passenden Jubiläums-GT3 besitzt.

Porsche feiert damit den 100. Geburtstag des Nürburgrings im Jahr 2027 auf ungewöhnliche Weise: Der limitierte Sportwagen bekommt einen ebenso limitierten Chronographen, der zahlreiche Details des Autos direkt ans Handgelenk überträgt. Selbst die Felgen des GT3 spielen bei der Uhr eine Rolle.

Selbst kleine Cockpitdetails erinnern beim Jubiläums-GT3 an die Nürburgring-Nordschleife.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

100 Porsche 911 GT3 – und nur 100 passende Uhren

Im Mittelpunkt steht der Porsche 911 GT3 „100 Jahre Nürburgring“. Das Sondermodell ist auf 100 Exemplare limitiert und soll ab September 2026 bestellbar sein.

Passend zu jedem dieser Fahrzeuge bietet Porsche Design einen Chronographen an. Die entscheidende Besonderheit: Die Uhr wird nicht regulär frei verkauft.

Wer den Chronographen bestellen möchte, muss zu den Besitzerinnen und Besitzern eines der 100 Jubiläums-GT3 gehören.

Damit geht Porsche Design noch einen Schritt weiter als bei klassischen limitierten Uhren. Nicht allein die Stückzahl begrenzt die Verfügbarkeit – der Zugang zum Chronographen ist direkt an ein bestimmtes Auto gekoppelt.

Wer sich für besonders exklusive Porsche-Modelle interessiert, findet bei Luxury First auch unseren ausführlichen Blick auf den Porsche 911 GT2 RS zwischen Rennstrecke und Sammlerobjekt.

Warum ausgerechnet der Chronograph 1?

Die Wahl des Modells ist kein Zufall. Der ursprüngliche Porsche Design Chronograph 1 wurde bereits 1972 von Ferdinand Alexander Porsche entworfen.

Sein Konzept orientierte sich stark an den Instrumenten eines Porsche 911: schwarzer Hintergrund, weiße Anzeigen und möglichst gute Ablesbarkeit. Das reduzierte Design unterschied sich damals deutlich von vielen klassischen Luxusuhren.

Mehr als fünf Jahrzehnte später gehört diese Gestaltung noch immer zur DNA der Modellreihe.

Wie Porsche Design diese Tradition heute weiterführt, zeigt auch der Chronograph 1 – 1975 Limited Edition.

Die „Grüne Hölle“ steckt im Zifferblatt

Beim neuen Jubiläumsmodell bleibt Porsche Design der schwarzen Grundgestaltung treu, ergänzt sie aber um Details, die unmittelbar auf den Nürburgring verweisen.

Das 40,8 Millimeter große Titangehäuse erhält eine schwarze Titancarbid-Beschichtung. Geschützt wird das Zifferblatt von beidseitig siebenfach entspiegeltem Saphirglas. Die Uhr ist bis 100 Meter wasserdicht.

Entscheidender für den Charakter der Edition sind jedoch die kleinen Hinweise auf die Rennstrecke.

Auf dem mattschwarzen Zifferblatt findet Ihr das historische Nürburgring-Logo. Die kleine Sekunde bei neun Uhr trägt eine grüne Aero-Disc-Grafik.

Das Grün ist kein zufälliger Farbakzent. Es spielt auf die Wälder rund um die Nordschleife und deren berühmten Beinamen „Grüne Hölle“ an.

Hinzu kommen eine Tachymeterskala, ein 30-Minuten-Zähler, ein 12-Stunden-Zähler sowie Wochentags- und Datumsanzeige.

Der Nürburgring feiert 2027 sein 100-jähriges Bestehen – die Nordschleife prägt die Geschichte von Porsche bis heute.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

Sogar das Uhrenarmband kommt aus der Porsche-Welt

Besonders deutlich wird die Verbindung von Auto und Uhr beim Armband.

Porsche Design verwendet echtes schwarzes Porsche-Interieur-Leder. Das Material ist perforiert und orientiert sich damit an den Sportsitzen des Jubiläums-GT3.

Unter dem Leder sitzt eine grüne Textilschicht. Eine Ziernaht in GT-Silber ergänzt die Farbkombination.

Zusätzlich gehört ein grünes Textilband dazu. Über ein Schnellwechselsystem könnt Ihr das Armband ohne Werkzeug wechseln.

Das Konzept erinnert daran, wie konsequent Porsche Design bereits seit Jahrzehnten Materialien aus dem Automobilbereich in seine Uhren überträgt. Ein Beispiel dafür ist der Porsche Design Heritage P’6530 aus Titan, der an den frühen Einsatz des Leichtmetalls bei Porsche Design erinnert.

Grün zieht sich als Referenz an die „Grüne Hölle“ durch den Innenraum des Jubiläums-GT3.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

Das spannendste Detail sieht man erst auf der Rückseite

Im Inneren des Chronographen arbeitet das automatische Porsche Design Kaliber WERK 01.140.

Das Werk ist COSC-zertifiziert, arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besitzt eine Gangreserve von 48 Stunden.

Doch für Porsche-Fans dürfte ein anderes Detail noch interessanter sein: der Rotor.

Seine Gestaltung orientiert sich an der Felge des Jubiläums-GT3.

Die goldene GT3-Felge wird zum Rotor der Uhr

Der 911 GT3 „100 Jahre Nürburgring“ rollt auf geschmiedeten 20- beziehungsweise 21-Zoll-Rädern in California Gold. Dazu kommen schwarze Zentralverschlüsse.

Genau diese Optik überträgt Porsche Design auf den Rotor des Chronographen.

Das Ergebnis soll wie eine Miniaturversion der GT3-Felge wirken – inklusive California-Gold-Finish, schwarzem Zentralverschluss und GT3-Schriftzug.

Damit wird eines der auffälligsten Details des Autos zu einem beweglichen Bestandteil des mechanischen Uhrwerks.

Wer tiefer in die Faszination mechanischer Zeitmesser einsteigen möchte, findet bei Luxury First auch Hintergründe zur Kunst der Uhrmacherei und den Besonderheiten hochwertiger Luxusuhren.

Besonders clever: Die California-Gold-Felge des GT3 dient als Vorbild für den Rotor der limitierten Uhr.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

Warum beim Porsche überall Grün und Gold auftauchen

Auch der Jubiläums-GT3 selbst erzählt die Geschichte des Nürburgrings über zahlreiche kleine Details.

Grün taucht an verschiedenen Stellen des Exterieurs und im Innenraum auf und verweist immer wieder auf die Nordschleife.

Besonders auffällig sind die California-Gold-Räder. Innenraum, Sportsitze und verschiedene Designelemente greifen wiederum Grün auf.

Genau deshalb funktioniert die Uhr als Ergänzung zum Fahrzeug so gut: Die Farbcodes wurden nicht einfach erfunden, um eine limitierte Uhr anders aussehen zu lassen. Sie stammen direkt vom dazugehörigen GT3.

Und was bedeutet die große Nummer 27?

Auf dem Fahrzeug fällt außerdem die Startnummer 27 auf.

Sie bezeichnet nicht das 27. Fahrzeug der 100 Exemplare.

Stattdessen verweist Porsche auf Motorsportgeschichte: Die Nummer erinnert an einen Porsche 911 Carrera RSR, der 1975 beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring mit der Startnummer 27 antrat.

Gerade solche historischen Details sind typisch für Sondermodelle, bei denen nicht nur Ausstattung, sondern auch Herkunft und Motorsportgeschichte eine Rolle spielen

Die 27 erinnert an Porsche-Motorsportgeschichte am Nürburgring.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

Eine Uhr, die Ihr nicht unabhängig vom Auto kaufen könnt

Für viele Uhrenfans dürfte genau hier der größte Haken liegen.

Ihr könnt Euch nicht einfach für den Chronographen entscheiden und das Auto ignorieren. Ohne den passenden 911 GT3 gibt es auch keine reguläre Möglichkeit, die Uhr zu bestellen.

Der Porsche Design Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring wird in der Porsche Design Timepieces Manufaktur in Grenchen gefertigt und ist ebenso wie das Fahrzeug auf 100 Exemplare begrenzt.

Damit richtet sich die Edition in erster Linie an Käufer des Jubiläumsfahrzeugs und nicht an den allgemeinen Uhrenmarkt.

Auf dem späteren Sammlermarkt könnten einzelne Exemplare natürlich irgendwann auftauchen. Ob und zu welchen Preisen das geschieht, lässt sich heute jedoch nicht seriös vorhersagen.

Generell gilt zudem: Eine kleine Stückzahl allein garantiert keine Wertsteigerung. Welche Faktoren bei hochwertigen Uhren tatsächlich relevant sein können, erklären wir ausführlicher in unserem Beitrag über Luxusuhren als Wertanlage.

Für wen ist der Chronograph interessant?

Der offensichtlichste Käuferkreis besteht aus den 100 Menschen, die einen Jubiläums-GT3 erhalten.

Für sie bietet der Chronograph etwas, das klassische Marken-Merchandising kaum leisten kann: Auto und Uhr wurden gestalterisch direkt miteinander verbunden.

Vom Sitzleder über das Grün der „Grünen Hölle“ bis zum Rotor im Felgendesign findet Ihr Elemente des Autos in verkleinerter Form wieder.

Auch für Sammler ist die Geschichte hinter dem Modell interessant. Porsche Design verbindet eine traditionsreiche Uhrenlinie mit einem konkreten Fahrzeug, einem klar definierten Jubiläum und einer Stückzahl von nur 100 Exemplaren.

Wie stark Herkunft und Geschichte die Wahrnehmung einer Uhr beeinflussen können, zeigt auch unser Überblick über die luxuriösesten Uhrenmarken und ihre Besonderheiten.

Grün zieht sich als Referenz an die „Grüne Hölle“ durch den Innenraum des Jubiläums-GT3.
Bildquelle: Porsche AG / Porsche Newsroom

Erst der GT3, dann die Uhr

Der Porsche Design Chronograph 1 – 911 GT3 100 Jahre Nürburgring ist gerade deshalb interessant, weil er nicht einfach nur ein weiteres limitiertes Porsche-Accessoire ist.

100 Fahrzeuge, 100 Uhren und keine Uhr ohne das passende Auto: Diese ungewöhnliche Verknüpfung sorgt für eine Exklusivität, die selbst im Luxusuhrenmarkt auffällt.

Hinzu kommen zahlreiche Details, die direkt vom GT3 übernommen wurden – darunter schwarzes Porsche-Interieur-Leder, grüne Nürburgring-Akzente und der Rotor im Stil der California-Gold-Felge.

Die größte Einschränkung ist gleichzeitig der Kern der ganzen Idee: Gefällt Euch nur die Uhr, hilft Euch das wenig. Ihr müsst zuerst den richtigen 911 GT3 bekommen.

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