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Filmfestspiele Venedig 2022: Diese Filme sollten Sie sehen

Cartier ist Partner der Filmfestspiele Venedig 2022

Die glamourösen Filmfestspiele Venedig 2022 boten nicht nur spektakuläre Outfits auf dem roten Teppich, sondern auch feine Filmperlen, die wir demnächst im Kino oder via Streamingdienst auf der heimischen Couch genießen dürfen. Wir stellen die Gewinner des Festivals vor und verraten, welche Filme auch ohne Award unbedingt auf die Watchlist gehören.

Als offizieller Partner der 79. Internationalen Filmfestspielen von Venedig sorgte übrigens Cartier für das gewisse Funkeln, nicht nur auf dem Red Carpet. Die Partnerschaft besteht seit 2021 und unterstreicht das kulturelle Engagement der Maison für die Schönen Künste – insbesondere für das Kino.

„All the Beauty and the Bloodshed“

Den begehrten „Goldenen Löwen“ durfte die US-Amerikanerin Laura Poitras mit nach Hause nehmen. Ihr Dokumentarfilm „All the beauty and the Bloodshed“ begleitet die Fotografin und Aktivistin Nan Goldin, die gegen die einflussreiche Familie Sackler kämpft, die das abhängig machende Medikament Oxycontin vertreiben. Von der Fachpresse wurde der Sieg eines Dokumentarfilms als bester Film kritisiert – was nicht bedeutet, dass er nicht sehenswert ist. Die Mischung aus trauriger Familiengeschichte, beeindruckendem Künstler-Portrait und dem Überwinden der eigenen Abhängigkeit hin zu der Aktivistin, die sie heute ist, machen den Film zu einem Must-See.

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„Saint-Omer“

Der große Preis der Jury ging ebenfalls an eine weibliche Regisseurin: Die Französin Alice Diop wurde für ihren Debüt-Film „Saint-Omer“ ausgezeichnet. Inspiriert von einem im Jahr 2013 in Frankreich begangenen Kindsmord, erzählt der Film die Geschichte der Migrantin Laurence Coly, die beschuldigt wird, ihre 15 Monate alte Tochter in der steigenden Flut am Strand zurückgelassen und damit getötet zu haben. Die schwangere Professorin und Autorin Rama reist zum Gerichtsprozess an, um ein Buch darüber zu schreiben – und wird daraufhin mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrer zukünftigen Rolle als Mutter konfrontiert. Ein schweres Thema in einem bedrückenden Film mit eindrucksvollen Schauspieler*innen.

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„Bones and all“

Als Beste Regie erhielt Luca Guadagnino den Silbernen Löwen. Mit seinem Durchbruch-Movie „Call be by your name“ hatte der italienische Regisseur eine der gefühlvoll-kribbelnd-schönsten Liebesgeschichten der letzten Jahrzehnte ins Kino gebracht. Dieser Film erzählt eine etwas andere Love Story. In „Bones and all“ geht es um zwei junge Menschen, die durch eine besondere Leidenschaft verbunden sind: Den Kannibalismus. Der Film mit Shooting Star Timothée Chalamet in der Hauptrolle ist nichts für schwache Nerven. Wem eine Portion „Splatter“ nichts ausmacht, der kann sich auf eine romantisch-makabre Coming-of-Age-Geschichte mit schwarzem Humor freuen. Der Filmstart ist für November geplant.

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Und was sonst?

Zwar konnten diese Filme keine Preise einheimsen, jedoch sind sie aus verschiedenen Gründen eine hervorragende Wahl für den nächsten (Heim-)Kinoabend:

„Don’t worry darling“

Mehr Drama hinter den Kulissen als davor bescherte „Don’t worry darling“ seiner Regisseurin Olivia Wilde. Schon vor den Filmfestspielen in Venedig brodelte die Gerüchteküche um Differenzen zwischen Hauptdarstellerin Florence Pugh und Olivia Wilde. Die gegenseitig fehlende Sympathie der Damen konnten die Zuschauer schließlich auch auf dem roten Teppich klar vernehmen. Zu guter Letzt brachte Hauptdarsteller Harry Styles (aktueller Partner von Olivia) dem Film einen neuen Skandal ein, als ein Video auftauchte, wonach er bei der Premiere in Venedig auf seinen Sitznachbarn Chris Pine zu spucken schien. Abseits von diesem Drama ist der tatsächliche Film eine Empfehlung – nicht zuletzt weil er vier Minuten Standing Ovations bei den Filmfestspielen absahnte. Kinostart von „Don’t worry darling“ ist der 22. September 2022.

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„Blond“

Auch dieser Netflix-Film konnte zwar keinen Preis einheimsen, sollte aber dennoch wahren Cineasten nicht entgehen. „Blond“ portraitiert Marilyn Monroe und zeigt die Geschichte und Gefühlswelt der Frau hinter der Ikone: Norma Jeane, hinreißend gespielt von der kubanischen Schauspielerin Ana de Armas. Nach einer verstörenden Kindheit findet sich Norma alias Marilyn in Hollywood wieder. Dort spielt und definiert sie die Rolle der sexy Blondine, doch dahinter steckt ein Albtraum aus sexuellem Missbrauch, Unglück und der ungestillten Sehnsucht nach echter Liebe. Netflix-Start von „Blond“: 28. September 2022.

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„The Whale“

Sein fulminantes Schauspiel-Comeback gibt Brandon Fraser, bekannt aus dem Klassiker „Die Mumie“, in „The Whale“. In Venedig feierte der Film Weltpremiere. Dort gingen sowohl Regisseur Darren Aronofsky als auch Fraser überraschend leer aus. Eine neue Chance für einen Preis erhalten sie bei der Oscar-Verleihung im März 2023, dort gilt der berührende Film, in dem es um einen depressiven und adipösen Englisch-Lehrer geht, als heißer Favorit.

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2 Kommentare

  • Antworten Lorenz 24. September 2022 um 9:52

    Toller Beitrag, Danke für die Tipps.

    • Antworten Marie Klarkowski 29. September 2022 um 20:41

      Das freut uns! Danke für das Feedback!

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