Kunst

Sylvester Stallone: Kunst-Ausstellung in Hagen

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Als „Rocky“ oder „Rambo“ wurde Sylvester Stallone weltberühmt. Doch auch jenseits seines Erfolgs als Hollywoodstar, genauer gesagt im Bereich der Kunst, erlangte der gebürtige New Yorker viel Anerkennung. Anlässlich seines 75. Geburtstags zeigt das Osthaus Museum Hagen eine umfassende Retrospektive seiner Werke.

Mehr als 50 Bilder von Sylvester Stallone sind in der Kunst-Ausstellung „Best of Life“ zu sehen, darunter Selbstporträts und noch nie zuvor gezeigte frühe Arbeiten. Voller Action sind Stallones Bilder dabei immer, aber auch feinnervig und vielschichtig in ihren Aussagen. „Ich neige dazu, meine wahre Natur in meinen Bildern zu zeigen, und die ist actiongeladen – echt wahr. So bin ich“, sagte Stallone der dpa. In seinen Werken mixt er verschiedene Kunstformen wie Surrealismus, Expressionismus und Abstraktion.

Das ist es, was ich an der Malerei liebe, sie ist die einzig wahre Kommunikation, die man haben kann. Schreiben kann man manipulieren, Malen ist der schnellste und reinste Übersetzer des Unterbewusstseins. Wenn etwas in einem vorgeht und man auf die Leinwand trifft, ist es schwer, es zu fälschen. Der Künstler auf der Leinwand ist für mich die Nummer eins, wenn es darum geht, seine Gefühle zu vermitteln.

Sylvester Stallone

„Finding Rocky“ inspirierte Stallone zum Drehbuch des Kinohits

Bereits in einem sehr jungen Alter entdeckte er seine Liebe zur Malerei. Lebensverändernd war sein Bild „Finding Rocky“ aus dem Jahr 1975. Frustriert über den Mangel an Rollen ritzte der angehende Schauspieler seine Idee zur Hauptfigur des legendären Boxfilms mit einem Schraubenzieher in Farbe. Danach schrieb er das Drehbuch zum Kino-Hit „Rocky“, bot es einer Filmproduktionsfirma unter der Bedingung an, dass er die Hauptrolle spielen dürfe – und es klappte. Das Ergebnis? „Rocky“ wurde ein überwältigender Überraschungserfolg und bedeutete gleichzeitig seinen Durchbruch in Hollywood.

In den siebziger Jahren und bis Ende der achtziger Jahre schuf Stallone zumeist düstere, ausdrucksstarke Werke, in denen er unter anderem den Tod seiner Managerin und weitere Schicksalsschläge verarbeitete. Anfang der neunziger begann die Schauspiel-Legende, sich intensiv mit zeitgenössischer Kunst zu befassen und studierte Künstler wie Picasso, Gerhard Richter oder Anselm Kiefer. Auch die abstrakten Werke von Mark Rothko inspirierten ihn und er entwickelte seinen ganz eigenen Stil. Es entstanden zahlreiche expressionistische Werke, teils als verfremdete Selbst-Porträts, teils auch mit Sprache spielend.

Sylvester Stallone

„Best of Life“ Retrospektive zum 75. Geburtstag

Bis 20. Februar 2022

Osthaus Museum Hagen

http://www.osthausmuseum.de/

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Original oder nicht? Das teuerste Gemälde der Welt, was im November 2017 für unglaubliche 450,3 Millionen Dollar den Besitzer wechselte, birgt eine besondere Geschichte – so spannend wie ein Kunst-Krimi.

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