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Hublot besinnt sich auf seine Wurzeln – und präsentiert eine außergewöhnliche Luxusuhr

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Mit der Hublot Classic Fusion Tributo 2026 erinnert die Schweizer Uhrenmanufaktur an ihr erstes Modell aus dem Jahr 1980. Die Neuauflage kombiniert ein 38 Millimeter großes Goldgehäuse mit einem schwarzen Kautschukarmband und übernimmt zahlreiche Details des ursprünglichen Entwurfs von Firmengründer Carlo Crocco.

Vorgestellt wurde die neue Luxusuhr am 15. Oktober 2026 in Mailand. Sie erscheint in Gelb- und Weißgold und wird auf dem österreichischen Markt für jeweils 30.200 Euro angeboten. Besonders interessant ist die Entscheidung, ausgerechnet jenes Modell neu aufzulegen, mit dem Hublot vor 46 Jahren in die Uhrenindustrie einstieg.

Während die Marke heute vor allem für ihre auffälligen Big-Bang-Modelle bekannt ist, orientiert sich die Classic Fusion Tributo an den deutlich schlichteren Proportionen der ersten Hublot. Die Kombination aus Gold, Kautschuk und einem reduzierten Zifferblatt ist bis heute das prägende Merkmal dieses Designs.

Die Hublot Classic Fusion Tributo in Weißgold kombiniert ein 38 Millimeter großes Gehäuse mit einem schwarzen Onyx-Zifferblatt, zwölf Lünettenschrauben und einem Kautschukarmband. (Bild: Hublot)

Die Classic Fusion Tributo erinnert an Hublots erste Uhr von 1980

Die Geschichte der Classic Fusion Tributo beginnt mit Carlo Crocco, der 1980 eine für damalige Verhältnisse ungewöhnliche Luxusuhr präsentierte.

Statt ein Goldgehäuse mit einem klassischen Leder- oder Metallarmband zu kombinieren, entschied sich Crocco für schwarzen Kautschuk. Das Material wurde damals vor allem mit sportlichen und funktionalen Anwendungen in Verbindung gebracht.

Für eine hochwertige Schweizer Golduhr war diese Kombination ungewöhnlich. Sie verlieh dem Modell einen eigenständigen Charakter und unterschied es deutlich von den etablierten Uhrenmarken.

Auch die Gehäuseform war keine zufällige Entscheidung. Crocco orientierte sich an einem Bullauge. Das französische Wort dafür, „Hublot“, wurde schließlich zum Namen der Marke.

Das erste Modell besaß eine markante Lünette mit zwölf Schrauben, ein schlichtes Zifferblatt und ein eng an das Gehäuse angepasstes Kautschukarmband.

Diese Gestaltung wurde zur Grundlage einer Markenidentität, die später unter dem Begriff „Art of Fusion“ bekannt wurde.

Wie unterschiedlich Hublot diese Philosophie im Laufe seiner Geschichte interpretiert hat, zeigt beispielsweise die mit Diamanten besetzte Hublot Big Bang für fünf Millionen Dollar. Mit der Classic Fusion Tributo kehrt der Hersteller nun zu einem wesentlich schlichteren Entwurf zurück.

Gold und Kautschuk: Eine Kombination, die bis heute funktioniert

Die Verbindung aus Edelmetall und Kautschuk gehört zu den wichtigsten gestalterischen Merkmalen von Hublot.

Carlo Crocco wollte 1980 eine luxuriöse Armbanduhr entwickeln, die sich von den traditionellen Modellen der Schweizer Hersteller unterschied. Der Kontrast zwischen Gold und dem schwarzen Armband war dabei entscheidend.

Heute ist Kautschuk bei hochwertigen Sport- und Luxusuhren längst etabliert. Auch andere Hersteller kombinieren ihre Modelle mit Armbändern aus diesem Material.

Welche Rolle das Material inzwischen spielt, zeigt sich auch beim aktuellen Trend zu Luxusuhren mit Kautschukarmband.

Die Classic Fusion Tributo erinnert daran, wie ungewöhnlich diese Kombination bei ihrer Vorstellung war.

Hublot hat für die Neuauflage nicht nur die Materialwahl übernommen, sondern auch die charakteristische Form des Armbandes und seine Verbindung zum Gehäuse beibehalten.

Die offen gestalteten Bandanstöße sind bewusst sichtbar. Auf das bei anderen Modellen eingesetzte One-Click-Schnellwechselsystem verzichtet der Hersteller.

Damit bleibt die Konstruktion näher an der ursprünglichen Gestaltung von Carlo Crocco.

Blick auf die Rückseite der Hublot Classic Fusion Tributo in 18-karätigem Gelbgold. Durch den Saphirglasboden sind das mechanische Automatikwerk und der charakteristische Rotor in Form des Hublot-Logos sichtbar. (Bild: Hublot)

38 Millimeter und zwölf Schrauben prägen das Design

Mit einem Gehäusedurchmesser von 38 Millimetern fällt die Classic Fusion Tributo deutlich kompakter aus als viele andere Modelle der Marke.

Die historische Vorlage von 1980 maß 36 Millimeter. Hublot hat die Abmessungen für die Neuauflage damit nur geringfügig vergrößert.

Gerade für Liebhaber klassischer Gehäuseproportionen dürfte diese Entscheidung interessant sein. Die kompakte Form spricht auch Menschen an, die eine weniger dominante Armbanduhr bevorzugen.

Das Gehäuse besteht aus 18-karätigem Gold und besitzt eine charakteristische Lünette mit zwölf sichtbaren Schrauben.

Diese übernehmen zugleich eine gestalterische Funktion bei der Zeitanzeige. Da sie den zwölf Stundenpositionen entsprechen, verzichtet Hublot auf zusätzliche klassische Stundenindizes auf dem Zifferblatt.

Die Datumsanzeige befindet sich bei drei Uhr und orientiert sich ebenfalls an der historischen Vorlage.

Auch das schwarze Kautschukarmband wurde in seiner grundlegenden Form beibehalten. Es schließt eng an das Gehäuse an und unterstreicht dessen charakteristische Gestaltung.

Gelbgold und Weißgold: Zwei Ausführungen der Hublot Classic Fusion Tributo

Die Classic Fusion Tributo ist in zwei Varianten erhältlich. Beide besitzen das gleiche Grunddesign, unterscheiden sich jedoch bei den Materialien und der Gestaltung des Zifferblatts.

Classic Fusion Tributo Yellow Gold

Die Gelbgoldversion orientiert sich besonders eng an der ersten Hublot von 1980.

Das Gehäuse besteht aus 18-karätigem Gelbgold mit polierten und satinierten Oberflächen. Dazu kombiniert Hublot ein schwarzes Kautschukarmband und ein schwarz lackiertes Zifferblatt mit einem dezenten anthrazitfarbenen Effekt.

Der Kontrast zwischen dem warmen Goldton und den schwarzen Elementen entspricht weitgehend dem Erscheinungsbild des historischen Vorbilds.

Auch der Rotor des Automatikwerks greift die Materialgestaltung auf und ist bei dieser Ausführung in Gelbgold gefertigt.

Bei sechs Uhr befindet sich das historische MDM-Logo, das unmittelbar auf die Anfänge des Unternehmens verweist.

Die Gelbgoldversion dürfte vor allem für Uhrenliebhaber interessant sein, die eine möglichst direkte Verbindung zum ursprünglichen Hublot-Design suchen.

Die Hublot Classic Fusion Tributo 2026 erscheint in zwei Varianten: links in Weißgold mit schwarzem Onyx-Zifferblatt, rechts in Gelbgold mit schwarz lackiertem Zifferblatt. Beide Modelle besitzen ein 38 Millimeter großes Gehäuse. (Bild: Hublot)

Classic Fusion Tributo White Gold mit Onyx-Zifferblatt

Die zweite Ausführung besitzt ein Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold.

Im Unterschied zur Gelbgoldversion verwendet Hublot hier ein Zifferblatt aus poliertem schwarzem Onyx.

Der Naturstein sorgt für eine besonders glatte, tiefschwarze Oberfläche und verleiht der Uhr eine andere Materialwirkung als das lackierte Zifferblatt der Gelbgoldausführung.

Die polierten schwarzen Schrauben und das schwarze Kautschukarmband unterstreichen die einheitliche Farbgestaltung.

Während die Gelbgoldversion stärker an das historische Vorbild erinnert, präsentiert sich die Weißgoldausführung als zurückhaltendere Alternative.

Im Inneren verwendet Hublot einen schwarzen Rotor aus Wolfram, der die dunkle Gestaltung aufgreift.

Beide Modelle besitzen dieselben Gehäuseabmessungen und die gleiche technische Grundlage.

Das Automatikwerk ersetzt die ursprüngliche Quarztechnik

Die erste Hublot von 1980 war mit einem Quarzwerk ausgestattet. Bei der Classic Fusion Tributo 2026 setzt der Hersteller dagegen auf einen mechanischen Automatikaufzug.

Das Werk besitzt laut Hublot eine Gangreserve von ungefähr 50 Stunden.

Durch den transparenten Saphirglasboden lässt sich die Mechanik betrachten. Besonders auffällig ist die durchbrochene Schwungmasse in Form des Hublot-Markenzeichens.

Bei der Gelbgoldvariante besteht sie aus Gelbgold, während die Weißgoldversion einen schwarzen Rotor aus Wolfram besitzt.

Zur weiteren Ausstattung gehören eine verschraubte Krone, Saphirglas und eine Wasserdichtigkeit von 10 ATM beziehungsweise 100 Metern.

Die Kombination aus mechanischer Technik und klassischer Gehäusegestaltung entspricht dem Konzept der Neuauflage: Äußerlich bleibt die Uhr dem historischen Vorbild verbunden, während im Inneren eine zeitgemäße Automatik arbeitet.

Die mechanische Konstruktion knüpft an die Tradition hochwertiger Automatikuhren an. Anders als das ursprüngliche Quarzmodell von 1980 besitzt die Classic Fusion Tributo einen automatischen Aufzug mit einer Gangreserve von rund 50 Stunden.

Das historische MDM-Logo erinnert an Carlo Crocco

Ein kleines Detail auf dem Zifferblatt verweist unmittelbar auf die Geschichte des Unternehmens.

Bei sechs Uhr befindet sich das historische MDM-Logo, das bereits mit den Anfängen der Marke verbunden war.

Die Abkürzung steht für MDM Genève, das ursprüngliche Unternehmen von Carlo Crocco. Der Name bezog sich auf Marie-Danielle, die damalige Ehefrau des Firmengründers.

Mit der Classic Fusion Tributo greift Hublot dieses historische Zeichen erneut auf.

Die Neuauflage besitzt für Crocco auch persönlich eine besondere Bedeutung. In der offiziellen Pressemitteilung erinnert er daran, wie schwer es ihm einst gefallen sei, sein Unternehmen anderen anzuvertrauen.

Heute betrachtet er die Entwicklung der Marke mit Stolz. Besonders die Rückkehr des ursprünglichen Designs bedeutet ihm viel.

Diese persönliche Verbindung zur ersten Hublot gehört zu den interessanten Hintergründen der neuen Uhr.

Eine weitere Bedeutung besitzt das Kürzel MDM durch die 1998 von Crocco gegründete Stiftung Main Dans la Main.

Die Stiftung unterstützt humanitäre und Bildungsprojekte für benachteiligte Kinder und Gemeinschaften.

Anlässlich der Vorstellung der Classic Fusion Tributo kündigte Hublot eine Spende von 100.000 Schweizer Franken an die Stiftung an.

Preis und Verfügbarkeit der Hublot Classic Fusion Tributo 2026

Die neue Classic Fusion Tributo wurde am 15. Oktober 2026 in Mailand vorgestellt und ist laut Hersteller über ausgewählte Hublot-Verkaufsstellen sowie den offiziellen Onlineshop erhältlich.

Auf der österreichischen Hublot-Webseite werden beide Ausführungen mit einem Listenpreis von jeweils 30.200 Euro inklusive Mehrwertsteuer geführt. Ein verbindlicher deutscher Listenpreis sollte über die entsprechende Verkaufsregion bestätigt werden.

Die Modellvarianten tragen folgende Referenznummern:

Mit einem Preis von mehr als 30.000 Euro bewegt sich die Classic Fusion Tributo im gehobenen Segment mechanischer Luxusuhren.

Käufer erhalten ein Gehäuse aus 18-karätigem Gold, ein mechanisches Automatikwerk und eine Gestaltung, die eng mit der Entstehungsgeschichte von Hublot verbunden ist.

Der Preis lässt sich allerdings nicht allein durch den Materialwert oder die technischen Eigenschaften erklären. Auch Verarbeitung, Design, Markenidentität und Exklusivität spielen eine Rolle.

Bei Luxusuhren mit Goldgehäuse liegen Materialwert und tatsächlicher Marktpreis häufig weit auseinander. Neben dem Edelmetall beeinflussen auch Verarbeitung, Markenprestige, Nachfrage und die Geschichte des jeweiligen Modells den Preis.

Für Interessenten dürfte deshalb besonders entscheidend sein, welchen Stellenwert die historische Verbindung zum ersten Hublot-Modell besitzt.

Hat die Classic Fusion Tributo Potenzial als Sammleruhr?

Die Classic Fusion Tributo besitzt mehrere Eigenschaften, die sie für Uhrensammler interessant machen können.

Dazu gehören die direkte Verbindung zum ersten Hublot-Modell von 1980, die beiden Goldgehäuse und die bewusste Übernahme historischer Designelemente.

Auch die Entscheidung für einen Durchmesser von 38 Millimetern unterscheidet die Neuauflage von zahlreichen anderen Modellen der Marke.

Hinzu kommt das historische MDM-Logo, das die Verbindung zur Unternehmensgeschichte unterstreicht.

Ob sich daraus langfristig eine besondere Nachfrage auf dem Sammlermarkt entwickelt, lässt sich zum Zeitpunkt der Markteinführung allerdings nicht zuverlässig beurteilen.

Der spätere Marktwert hängt unter anderem von Produktionszahlen, Nachfrage, Erhaltungszustand und der allgemeinen Entwicklung des Luxusuhrenmarktes ab.

Eine garantierte Wertsteigerung sollte deshalb nicht erwartet werden.

Interessant ist die Classic Fusion Tributo vor allem für Käufer, die historische Uhrendesigns schätzen und eine moderne mechanische Armbanduhr mit einer nachvollziehbaren Markengeschichte suchen.

Fazit: Hublot greift ein Design auf, das 1980 seiner Zeit voraus war

Mit der Classic Fusion Tributo 2026 hat Hublot eine Neuauflage vorgestellt, die sich eng an einem der wichtigsten Modelle der eigenen Unternehmensgeschichte orientiert.

Die Verbindung aus 18-karätigem Gold, schwarzem Kautschukarmband, zwölf Lünettenschrauben und einem schlichten Zifferblatt hat auch nach 46 Jahren ihren eigenen Charakter behalten.

Besonders interessant sind die kompakten 38 Millimeter und die Wahl zwischen klassischem Gelbgold und Weißgold mit einem schwarzen Onyx-Zifferblatt.

Technisch bietet das Modell ein modernes Automatikwerk, während die äußere Gestaltung weitgehend von Carlo Croccos ursprünglicher Idee geprägt bleibt.

Mit einem Listenpreis von 30.200 Euro richtet sich die Uhr an eine Käuferschaft, für die neben der Verarbeitung und den Materialien auch die Geschichte eines Designs wichtig ist.

Die Classic Fusion Tributo dürfte damit vor allem Liebhaber klassischer Uhrenproportionen und Sammler ansprechen, die sich für die frühen Modelle von Hublot interessieren.

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