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Die teuersten Blumen der Welt

Ein üppiges Gesteck atemberaubend schöner Blumen

Die teuersten Blumen der Welt - ein atemberaubendes Gesteck

Ein üppiges Gesteck atemberaubend schöner Blumen gilt seit jeher als das ultimative Geschenk – gerade wenn es von einer geliebten Person kommt. Je seltener die Blume, desto teuer ist sie in den meisten Fällen. Wir haben uns auf die Suche gemacht und präsentieren die kostbarsten Blüten der Welt.

Kadupul Blume

Sie wird auch „Königin der Nacht“ genannt: Die teuerste – da unbezahlbarste – Blume der Welt ist die Kadupul Blume (Epiphyllum oxypetalum) und gehört zu den Kakteengewächsen. Was sie so besonders macht? Die Pflanze blüht selten und wenn, dann nur in der Dunkelheit der Nacht – meistens bei Vollmond. Vor Tagesanbruch ist die Schönheit bereits wieder verblüht. Sobald sie gepflückt wird, fällt sie in sich zusammen. Die Kadupul Blume wächst vornehmlich in Sri Lanka, Südamerika sowie Indien. Aufgrund ihrer sehr kurzen Lebensdauer besitzt die „Königin der Nacht“ einen mythischen Status und wird von vielen Pflanzen-Liebhabern als wertvollste Blume der Welt bezeichnet.

 

David Austin’s Juliet Rose

Die „David Austin Juliet Rose“ erlangte Berühmtheit durch die stolze Summe von 15,8 Millionen Dollar, die sie ihrem Züchter bei der Chelsea Flower Show im Jahr 2006 einbrachte: 15 Jahre und drei Millionen Pfund als Invest hatte David Austin zuvor in die Entwicklung dieser umwerfenden Schönheit investiert. Die pfirsichfarbene Rose wurde mit dem Ziel kreiert, eine Blüte in Form alter Gartenrosen mit einem unvergleichlichen, betörenden Duft zu verbinden. Heute gibt es die bezaubernden Blumen schon für weniger Geld zu kaufen – für rund 25 Euro pro Stück. Besonders auf Hochzeiten ist die „Juliet Rose“ ein Renner.

Safran

Viele kennen sie aus der Kulinarik: Die Safran-Blume. Der Krokus an sich ist dabei weder besonders selten noch teuer. Viel kostbarer ist das Gewürz, das die Blume produziert – entnommen aus den Stempelfäden der Pflanze. Für 1 kg der begehrten Fäden ist die Züchtung unglaublicher 200.000 Blüten nötig. Das macht Safran mit bis zu 20.000 Euro pro Kilogramm zum luxuriösesten und teuersten Gewürz der Welt. Heutzutage wird Safran fast ausschließlich im Iran produziert. Nicht nur mediterranen oder arabischen Gerichte verleihen die leicht bitter schmeckenden Safranfäden eine intensiv goldgelbe Farbe, auch in der Medizin sind sie ein beliebtes Mittel zur Nervenstärkung sowie Stimmungsaufhellung.

Rothschild-Orchidee

Für den Kauf einer faszinierenden „Gold of Kinabalu-Orchidee“ (Paphiopedilum rothschildianum) – auch unter dem Namen Rothschild-Orchidee bekannt – sind schon Tausende Dollar geflossen. Benannt wurde die Pflanze nach dem Finanzmagnaten Baron Ferdinand de Rothschild, der im 19. Jahrhundert als Orchideen-Liebhaber Forschungsreisen in die Tropen von Südostasien finanzierte. Entdeckt wurde die Orchidee im Jahr 1888 auf 500 bis 1.200 Höhe über dem Meeresspiegel auf der Insel Borneo. Heute werden diese Expeditionen sehr kritisch gesehen, da durch die Raubzüge einige seltene Pflanzen-Arten vom Aussterben bedroht wurden. Das wilde Sammeln der raren Orchideen ist glücklicherweise seit über 40 Jahren streng verboten. Kreuzungen mit anderen Orchideen-Arten bescheren seither aber auch Sammlern in anderen Teilen der Welt die Freude, den pittoresken Blüten der „Gold of Kinabalu“ über Jahre zur vollen Pracht zu verhelfen.

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Safran

Viele kennen sie aus der Küche: die Safranblume. Botanisch gehört sie zur Art Crocus sativus. Die Pflanze selbst ist weder außergewöhnlich selten noch besonders teuer – kostbar ist jedoch das Gewürz, das aus ihr gewonnen wird.

Safran entsteht aus den feinen Stempelfäden der Blüte. Für ein Kilogramm dieses Gewürzes werden rund 200.000 Blüten benötigt, die zudem überwiegend per Hand geerntet werden müssen. Dieser enorme Aufwand macht Safran mit Preisen von bis zu 20.000 Euro pro Kilogramm zum teuersten Gewürz der Welt.

Der Großteil der weltweiten Safranproduktion stammt heute aus dem Iran. In der Küche verleiht das Gewürz vielen mediterranen und orientalischen Gerichten seine charakteristische goldgelbe Farbe und einen leicht bitteren Geschmack. Auch in der traditionellen Medizin wird Safran seit Jahrhunderten verwendet, etwa zur Unterstützung der Stimmung oder des Nervensystems.

 

 

Die Safranblüte liefert das teuerste Gewürz der Welt: Für ein Kilogramm Safran werden rund 200.000 Blüten benötigt. Foto von Mehdi Torabi auf Unsplash

Rothschild-Orchidee

Die faszinierende „Gold of Kinabalu“-Orchidee (Paphiopedilum rothschildianum), auch Rothschild-Orchidee genannt, zählt zu den seltensten Orchideenarten der Welt. Für Exemplare dieser Pflanze wurden bereits mehrere tausend Dollar bezahlt.

Benannt wurde sie nach dem britischen Bankier Baron Ferdinand de Rothschild, der im 19. Jahrhundert botanische Expeditionen in Südostasien unterstützte. Entdeckt wurde die Orchidee im Jahr 1888 auf der Insel Borneo in Höhenlagen zwischen etwa 500 und 1.200 Metern.

Die Pflanze wächst extrem langsam und benötigt bis zu 15 Jahre, bevor sie erstmals blüht. Aufgrund ihres hohen Sammlerwertes wurde sie in der Vergangenheit stark übermäßig gesammelt. Heute steht sie unter strengem Schutz, und das Sammeln in der Natur ist seit Jahrzehnten verboten.

Durch gezielte Züchtungen mit anderen Orchideenarten können jedoch auch Liebhaber außerhalb Südostasiens diese außergewöhnliche Pflanze kultivieren.

Die Rothschild-Orchidee, auch „Gold of Kinabalu“ genannt, zählt zu den seltensten Orchideenarten der Welt und kann mehrere tausend Dollar kosten.

Shenzhen-Nongke-Orchidee

Anders als die natürliche Schönheit der Rothschild-Orchidee ist die Shenzhen-Nongke-Orchidee vollständig von Menschenhand geschaffen. Chinesische Agrarwissenschaftler benötigten acht Jahre, um die außergewöhnliche Blume an der gleichnamigen Universität zu entwickeln. Ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess führte zu der Kreation der Orchidee, die nur alle vier bis fünf Jahre ihre ungewöhnliche Blütenform mit neun Blütenblättern zeigt. Dafür werden Orchideen-Enthusiasten allerdings mit einer verlängerten Blütezeit belohnt. Da die Blume an sich steril ist, kann man sie nicht so einfach nachzüchten. 2005 wurde ein Exemplar dieser Orchidee bei einer Auktion für rund 200.000 US-Dollar verkauft – ein Preis, der sie zu einer der teuersten Blumen der Welt macht.

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