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Die 11 besten Bars in Berlin

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Die deutsche Bundeshauptstadt ist für ihr buntes und abwechslungsreiches Nachtleben bekannt. Von eleganten Cocktailbars bis hin zu lässigen Hipster-Schuppen sind in der Spreemetropole sämtliche Lokalarten vertreten. Berlin steckt voller Geheimtipps, die sich mit ein wenig Abenteuerlust jedoch problemlos ausfindig machen lassen. In einer einzigen Nacht kann man hier eine luxuriöse Cocktailbar besuchen, um dann zwei Häuser weiter in einer alteingesessenen Kneipe weiterzufeiern. Gerade dieser Mix ist es, wofür wir Berlin so sehr mögen. Hier erfahren Sie, in welchen elf Hauptstadtbars es sich am besten einen süffigen Drink genießen lässt.

Monkey Bar

Die Monkey Bar ist gleich beim trendigen Bikinihaus an der Budapester Straße in Charlottenburg beheimatet und überzeugt durch einen sehr internationalen Großstadtcharm und das Industrial-Ambiente. Vom zehnten Stock des 25hours Hotels, in dem die Monkey Bar gelegen ist, hat man einen tollen Blick auf die City-West, der besonders im nächtlichen Lichterglanz überzeugt. Aber auch der Blick auf der anderen Seite der Monkey Bar überzeugt. Denn dort liegt der Berliner Zoo und neben viel Grün, kann man auch einen Blick auf das Affengehege im Zoo erhaschen – und damit dürfte auch klar sein, woher der Name Monkey Bar stammt.
Die Drinks reichen von Cocktail- und Longdrink-Klassikern bis zu ausgefallenen Eigenkreationen. Nicht umsonst, hat die Monkey Bar den Ruf, eine der besten Rooftop Bars in Deutschland zu sein.

Lebensstern

Die mit dunklem Holz verkleidete Bar im Stammhaus des „Café Einstein“ ist über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus berühmt. Vor allem für Filmfans ist das Lebensstern ein absolutes Muss: Hier wohnte einst der Stummfilmstar Henny Porten. Außerdem drehte Quentin Tarantino so manch eine Szene zu seinem Film „Inglorius Basterds“ im Lebensstern und schlürfte anschließend genüsslich den einen oder anderen Drink aus dem umfangreichen Angebot an Rum- und Ginsorten. Gerade dieses riesige Sortiment hat dafür gesorgt, dass das Lebensstern unter Spirituosenconnoisseuren einen einzigartigen Ruf genießt. Der Renner ist der Kinski-Cocktail: Er besteht aus Sellerie-Bitters, Tabasco, Limetten- und Feigensaft.

Bonbon Bar

Mit ihrem schwarzen Tresen im schicken Art-déco-Design ist die Bonbon Bar in Mitte ein Pilgerort für all jene, die ihre Abende gern in einem stylishen Ambiente verbringen. Aufgrund seiner Nähe zum Rosenthaler Platz mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants eignet sich dieses Lokal perfekt als Ausgangspunkt für eine ausgedehnte Kneipentour durch die angesagtesten Bars der Hauptstadt. Ein Highlight der Bonbon Bar sind die Szene-DJs, die hier jeden Abend auflegen und für gute Stimmung sorgen. Und auch die Getränkekarte kann sich sehen lassen – die aus lokalen Brennereien stammenden Gins sind besonders beliebt.

Becketts Kopf

Das Lokal in der Pappelallee ist eine echter Geheimtipp. Nicht jeder findet hierher, denn Becketts Kopf gibt sich gern geheimnisvoll. Warum man sich dazu entschlossen hat, den irischen Dramatiker als Namensgeber zu wählen, bleibt nach wie vor ein Geheimnis. Eines ist jedoch gewiss: Wenn Sie Samuel Becketts Porträt durch das Fenster erblicken, wissen Sie, dass Sie sich am richtigen Ort befinden. Die „Bar zur Verfeinerung der Sinne“, wie sich das Lokal gern scherzhaft selbst nennt, serviert klassische Cocktails aus den Jahren 1880 bis 1910. Lehnen Sie sich in einem der komfortablen und luxuriösen Ledersessel zurück und lassen Sie sich mit einem leckeren Drink verwöhnen. Gäste können sich ihren Drink Cocktail stellen anhand des Baukastenprinzips auf Wunsch sogar selbst zusammen. Das zuvorkommende Personal gibt tolle Tipps und erklärt, welche Zutaten perfekt zueinander passen.

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Rum Trader

Das stilvolle Lokal in der Fasanenstraße in Charlottenburg gibt es bereits seit 1976. Somit ist das Rum Trader die älteste Bar Berlins. Geleitet wird das Rum Trader seit 2001 von Gregor Scholl, seines Zeichens Komponist und Juryvorsitzender der renommierten „Mixology Bar Awards“. Wie der Name schon sagt, hat sich das Rum Trader auf Rum spezialisiert – selbst Kenner kommen aus dem Staunen nicht heraus ob der Vielfalt an angebotenen Sorten. Im Rum Trader haben maximal 30 Gäste Platz – entsprechend familiär gestaltet sich die Atmosphäre. Die Einlasskriterien sind hier teilweise sogar strenger als im legendären Berghain: Wer nicht ins Konzept passt, wird abgewiesen. Um überhaupt eine Chance auf Zutritt zu erhalten, müssen Gäste zuerst an der Tür klingeln – da zwingen sich einem Parallelen zu den Speakeasies der Prohibitionsära praktisch von allein auf.

Melody Nelson

In den 1970er-Jahren sorgte das Ehepaar Serge Gainsbourg und Jane Birkin mit ihren erotischen Songs für Schlagzeilen. Das „Melody Nelson“ in Berlin-Mitte wurde nach dem gleichnamigen Album des berühmt-berüchtigten Duos benannt. Die Getränkekarte ist umfangreich und vielseitig: Hier findet man New Faces, Juleps, Klassiker und den Signature-Drink des Hauses, den Black Mojito. Warum er so lecker schmeckt? Schuld ist der Chambord, ein köstlicher französischer Beerenlikör mit Brombeeren und Vanille. Das Besondere am Melody Nelson ist, dass hier nur Cocktails für anspruchsvolle Geschmäcker serviert werden. Sogar der Cosmopolitan wird gemäß dem Originalrezept gemixt – mit Gin statt mit Wodka. Und wer nach etwas Banalem fragt, wird einfach eines Besseren belehrt – schließlich gibt es hier genügend ausgefallene Cocktails, um jedem Anspruch gerecht zu werden.

Prinzipal Kreuzberg

Dieses trendige Lokal in Kreuzberg macht alles prinzipiell anders als seine Nebenbuhler – und steht mit dieser Strategie außerordentlich gut da. In einem stylishen Ambiente werden Gäste mit Burlesque-Shows, spontanen Konzerten und leckeren Getränkekreationen überrascht. Probieren Sie unbedingt die Bloody Betty, eine Bloody Mary mit Whiskey statt Wodka. Bequeme Plüschsessel und niedrige Holztische laden zum Verweilen ein und sogen dafür, dass es sich die Gäste des Prinzipal so richtig gemütlich machen können.

Pauly Saal

Was haben ein Michelin-Stern und die ehemalige Jüdische Mädchenschule in Mitte miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts, doch im Gebäude der Jüdischen Mädchenschule ist heute das preisgekrönte Pauly Saal untergebracht. Wie es bei einem solchen Lokal zu erwarten ist, besteht die Klientel aus prominenten Gesichtern : Naomi Campbell, Herbert Grönemeyer und Brad Pitt – sie alle haben hier Cocktails geschlürft und die erlesenen Speisen probiert. Ein Highlight des Lokals ist „Miss Riley“, eine rot-weiße Rakete. Das Kunstgeschoss ruht auf einem Fenstersims gegenüber der Küche und wacht über die Gäste. Die schräge Kunst im Pauly Saal ist immer wieder Gesprächsthema – von den kecken Füchsen bis hin zu den opulenten Kronleuchtern.

Velvet

Das Velvet in Neukölln gehört eher zu den Newcomern der Berliner Barszene. Gegründet wurde das Lokal im Jahr 2017, heute ist es jedoch bereits eine Institution. Verlockend ist vor allem das Sortiment an ungewöhnlichen Spirituosen: Hier findet man beispielsweise den seltenen Safran-Likör „Chambon & Sambet“. In Cocktails sorgt er für eine ganz besondere, leicht würzige Note. Wer nach Drinks mit einem coolen Twist und einer lässigen Atmosphäre sucht, wird in der Velvet Bar bestimmt fündig.

Konrad Tönz

Wieso die Bar in Kreuzberg nach dem legendären Schweizer Fernsehmoderator benannt wurde, bleibt unklar. Handelt es sich hier etwa um ein „Aktenzeichen XY … ungelöst“? Am Wochenende verwandelt sich das Lokal in eine der kleinsten Tanzhallen Europas. Hier kann man es sich gut gehen lassen und zu Oldies aus den 1950er- bis 1970er-Jahren tanzen. Eröffnet wurde das Konrad Tönz 1996, sein Namenspate besuchte das Lokal zwei Jahre später. Die Getränkekarte ist umfangreich und breit gefächert – von Champagner über Absinth bis hin zu ausgefallenen Juleps gibt es hier eine Menge zu entdecken.

The Curtain Club

Ernest Hemingway hätte es hier bestimmt gefallen: Wenn man sich in den butterweichen Sesseln des Curtain Club am Potsdamer Platz entspannt, könnte man sich in Südamerika wähnen. Die elegante Bar befindet sich im Hotel Ritz Carlton und punktet mit einer luxuriösen Ausstattung und einer nicht minder verlockenden Cocktailkarte. Mit Kreationen wie „Blue Agave & Cacao“ oder „dem Mojito „San Juan“ setzt die Bar neue Maßstäbe.

Mit seiner Vielfalt an Bars setzt Berlin neue Standrads für Nachtschwärmer. In der Bundeshauptstadt wimmelt es nur so von Lokalen, die süffige Cocktails und Craft Beer in allen nur erdenklichen Varianten anbieten. Immer öfter sind es zudem die Kleinstlokale, die für reichlich Furore sorgen. In den schummrigen Schuppe von Kreuzberg und Mitte ist man unter sich – mit tollen DJs, erlesenen Drinks und erstklassiger Bedienung. Und auch wer es klassisch und edel mag, wird hier fündig: In den meisten Berliner Luxushotels findet sich mindestens eine Bar, wo Kellner in weißen Handschuhen und mit silbernen Tablets noch eine Selbstverständlichkeit sind.

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