LUXURY FIRST Luxusblog

Der Teufel trägt Prada 2 (Kinostart 30. April 2026): Die Rückkehr der Mode-Ikonen

Der Teufel trägt Prada 2: Zwei stilvoll gekleidete Frauen in schwarzen Looks mit Sonnenbrillen

Zwei zentrale Figuren aus Der Teufel trägt Prada 2 in einer minimalistischen, modernen Inszenierung. Der Teufel trägt Prada 2 (2026) von David Frankel ©The Walt Disney Company (Germany) GmbH

Der Teufel trägt Prada 2 bringt Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci fast zwei Jahrzehnte nach dem Kinostart des Kultfilms zurück auf die große Leinwand. Die Fortsetzung knüpft bewusst an das emotionale und visuelle Erbe des Originals an und verlagert den Blick zugleich in eine Gegenwart, in der sich Luxus, Medienmacht und digitale Öffentlichkeit neu sortieren. Für viele von Euch ist der erste Film untrennbar mit ikonischen Bildern, scharf gezeichneten Dialogen und klaren Stilcodes verbunden, die bis heute nachwirken. Genau diese Erwartungshaltung prägt nun auch den zweiten Teil und verleiht ihm bereits vor dem Kinostart eine besondere Spannung.

Die Dreharbeiten laufen seit Anfang 2026 in New York City, also dort, wo Mode nicht nur inszeniert, sondern gelebt wird. Bereits erste Setbilder sorgen international für Aufmerksamkeit, weil sie eine Rückkehr vertrauter Figuren versprechen, ohne sich nostalgisch zu verlieren. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Fortsetzung die damaligen Themen bewusst weiterdenkt. Macht, Ambition und Anpassungsdruck erscheinen unter veränderten Vorzeichen, was den Film auch für ein heutiges Publikum relevant macht.

Die Handlung von Der Teufel trägt Prada 2 im Kontext der Gegenwart

Die offizielle Storyline wird von den Produzent:innen bislang bewusst zurückhaltend kommuniziert. Dennoch lassen Branchenberichte und erste Trailer-Szenen erkennen, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Im Zentrum steht erneut Miranda Priestly, die sich mit einem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft konfrontiert sieht. Gedruckte Hochglanzmagazine verlieren an Einfluss, während digitale Plattformen, Algorithmen und neue Machtstrukturen den Ton angeben. Für eine Figur, die Kontrolle stets über Präzision und Distanz ausübte, ist das eine fundamentale Herausforderung.

Parallel dazu hat sich Andrea Sachs beruflich weiterentwickelt. Aus der einstigen Assistentin ist eine eigenständige Persönlichkeit geworden, die gelernt hat, zwischen Haltung und Anpassung zu unterscheiden. Ihre Beziehung zu Miranda bleibt spannungsgeladen, weil sie auf einer gemeinsamen Vergangenheit beruht, die nie vollständig aufgearbeitet wurde. Diese Konstellation erlaubt es dem Film, Fragen nach Loyalität, Selbstbestimmung und beruflicher Identität neu zu verhandeln.

„Der zweite Teil erzählt keine Wiederholung, sondern eine Verschiebung der Machtachsen. Gerade darin liegt seine erzählerische Stärke.“
Sandra, Redaktion luxury-first.de

Besetzung von Der Teufel trägt Prada 2: Rückkehr ikonischer Figuren

Ein wesentlicher Grund für die enorme Aufmerksamkeit liegt in der nahezu vollständigen Rückkehr des Original-Casts. Meryl Streep übernimmt erneut die Rolle der Miranda Priestly, deren Präsenz nach wie vor als Maßstab für Machtinszenierung im Film gilt. Ihre Darstellung bleibt kontrolliert, kühl und zugleich überraschend vielschichtig. Anne Hathaway kehrt als Andrea Sachs zurück und verleiht der Figur eine neue Reife, die sich auch in ihrem Auftreten widerspiegelt.

Ebenfalls bestätigt sind Emily Blunt als Emily Charlton und Stanley Tucci als Nigel. Beide Figuren nehmen in der Fortsetzung aktivere Rollen ein, was ihre Entwicklung glaubwürdig fortschreibt. Ergänzt wird der Cast durch neue Gesichter wie Kenneth Branagh, der laut offiziellen Angaben Mirandas Ehemann verkörpert und damit eine bislang unbekannte private Facette der Chefredakteurin einführt.

Drehorte, Mode und visuelle Inszenierung

Wie schon der erste Film setzt auch die Fortsetzung stark auf reale Schauplätze, die als visuelle Verstärker fungieren. New York City bildet erneut das Zentrum der Handlung, ergänzt durch Szenen in Mailand, die den internationalen Anspruch der Modewelt unterstreichen. Diese Orte sind nicht bloße Kulisse, sondern Teil der Erzählung. Sie spiegeln Machtverhältnisse, Tempo und Konkurrenz wider.

Besonderes Augenmerk gilt der Mode selbst. Kostümbild und Styling greifen aktuelle Luxus-Trends auf, ohne den ikonischen Charakter der Figuren zu verwässern. Statt reiner Effekthascherei dominieren klare Linien, hochwertige Materialien und bewusste Reduktion. Damit wird Mode erneut als Sprache eingesetzt, die soziale Stellung und innere Haltung sichtbar macht. Für modeaffine Leser:innen eröffnet sich hier ein subtiler Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Das Wichtigste zu Der Teufel trägt Prada 2 im Überblick

Aspekt Details
Deutscher Kinostart 30. April 2026
US-Kinostart 1. Mai 2026
Regie David Frankel
Drehbuch Aline Brosh McKenna
Produktionsstudio 20th Century Studios
Zentrales Thema Medienwandel und Macht in der Mode

Diese Übersicht fasst die wichtigsten Fakten kompakt zusammen und erleichtert Euch die Einordnung.

Warum Der Teufel trägt Prada 2 kulturell relevant bleibt

Der Erfolg des Originals beruhte nie allein auf Mode oder prominenter Besetzung. Vielmehr traf der Film einen Nerv, indem er Arbeitsrealitäten, Leistungsdruck und Abhängigkeiten sichtbar machte. Diese Themen sind heute aktueller denn je. Die Fortsetzung greift diesen Ansatz auf, erweitert ihn jedoch um Fragen digitaler Öffentlichkeit und medialer Machtverschiebung. Dadurch entsteht ein Film, der Unterhaltung bietet und zugleich gesellschaftliche Entwicklungen reflektiert.

„Die Stärke der Fortsetzung liegt darin, dass sie nicht erklärt, sondern beobachtet. Genau das macht sie glaubwürdig.“
Sandra, Redaktion luxury-first.de

Gerade für ein Publikum, das Luxus nicht nur konsumiert, sondern kritisch begleitet, entfaltet der Film eine besondere Wirkung. Er zeigt, wie sehr sich Machtformen verändern, ohne ihre Grundmechanismen zu verlieren.

Häufige Fragen zu Der Teufel trägt Prada 2

Wann startet Der Teufel trägt Prada 2 in Deutschland?
Der deutsche Kinostart ist aktuell für den 30. April 2026 gelistet. Damit liegt Deutschland typischerweise einen Tag vor dem US-Start am
1. Mai 2026.
Sind alle Hauptdarsteller:innen aus dem Original wieder dabei?
Die zentralen Rollen kehren zurück: Meryl Streep (Miranda), Anne Hathaway (Andy), Emily Blunt (Emily)
und Stanley Tucci (Nigel) sind erneut dabei. Zusätzlich wurden weitere neue Cast-Namen rund um den zweiten Teil genannt.
Worum geht es thematisch im zweiten Teil?
Im Kern geht es um den Wandel der Medienbranche (Print vs. neue Machtstrukturen), um Einfluss und Abhängigkeiten
in der Modewelt – und darum, wie sich die Hauptfiguren in diesem neuen Umfeld positionieren. Der Konflikt wirkt erwachsener: weniger „Job-Schock“, mehr
Macht- und Relevanzkampf.
Wird der Film wieder stark modeorientiert sein?
Ja – Mode bleibt zentral. Sie wirkt aber stärker als erzählerisches Mittel: als Sprache für Status, Kontrolle, Wandel und Zeitgeist,
statt nur als reine Outfit-Schau. Wenn Ihr den ersten Teil geliebt habt, bekommt Ihr das Prada-Feeling – nur mit einem „2026-Upgrade“.
Ist Der Teufel trägt Prada 2 auch ohne Kenntnis des ersten Films verständlich?
Ja, die Handlung ist so angelegt, dass Ihr auch ohne Vorwissen folgen könnt. Wenn Ihr den ersten Teil kennt, erkennt Ihr aber deutlich mehr
Anspielungen, Dynamiken und kleine „Aha“-Momente zwischen den Figuren.

 

Der Teufel trägt Prada 2 ist kein nostalgischer Rückblick, sondern eine Bestandsaufnahme einer Branche, die sich neu erfinden muss, ohne ihre Machtmechanismen zu verlieren. Miranda Priestly kehrt nicht zurück, um sich zu erklären – sie kehrt zurück, um zu prüfen, wer heute noch standhält. Genau darin liegt die eigentliche Provokation dieses Films: Nicht die Mode hat sich am stärksten verändert, sondern die Regeln, nach denen sie wirkt. Wer glaubt, diese Welt verstanden zu haben, wird feststellen, dass sie längst weitergezogen ist.

Die mobile Version verlassen