Der Teufel trägt Prada 2 bringt Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci fast zwei Jahrzehnte nach dem Kinostart des Kultfilms zurück auf die große Leinwand. Die Fortsetzung knüpft bewusst an das emotionale und visuelle Erbe des Originals an und verlagert den Blick zugleich in eine Gegenwart, in der sich Luxus, Medienmacht und digitale Öffentlichkeit neu sortieren. Für viele von Euch ist der erste Film untrennbar mit ikonischen Bildern, scharf gezeichneten Dialogen und klaren Stilcodes verbunden, die bis heute nachwirken. Genau diese Erwartungshaltung prägt nun auch den zweiten Teil und verleiht ihm bereits vor dem Kinostart eine besondere Spannung.
Die Dreharbeiten laufen seit Anfang 2026 in New York City, also dort, wo Mode nicht nur inszeniert, sondern gelebt wird. Bereits erste Setbilder sorgen international für Aufmerksamkeit, weil sie eine Rückkehr vertrauter Figuren versprechen, ohne sich nostalgisch zu verlieren. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Fortsetzung die damaligen Themen bewusst weiterdenkt. Macht, Ambition und Anpassungsdruck erscheinen unter veränderten Vorzeichen, was den Film auch für ein heutiges Publikum relevant macht.
Die Handlung von Der Teufel trägt Prada 2 im Kontext der Gegenwart
Die offizielle Storyline wird von den Produzent:innen bislang bewusst zurückhaltend kommuniziert. Dennoch lassen Branchenberichte und erste Trailer-Szenen erkennen, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Im Zentrum steht erneut Miranda Priestly, die sich mit einem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft konfrontiert sieht. Gedruckte Hochglanzmagazine verlieren an Einfluss, während digitale Plattformen, Algorithmen und neue Machtstrukturen den Ton angeben. Für eine Figur, die Kontrolle stets über Präzision und Distanz ausübte, ist das eine fundamentale Herausforderung.
Parallel dazu hat sich Andrea Sachs beruflich weiterentwickelt. Aus der einstigen Assistentin ist eine eigenständige Persönlichkeit geworden, die gelernt hat, zwischen Haltung und Anpassung zu unterscheiden. Ihre Beziehung zu Miranda bleibt spannungsgeladen, weil sie auf einer gemeinsamen Vergangenheit beruht, die nie vollständig aufgearbeitet wurde. Diese Konstellation erlaubt es dem Film, Fragen nach Loyalität, Selbstbestimmung und beruflicher Identität neu zu verhandeln.
„Der zweite Teil erzählt keine Wiederholung, sondern eine Verschiebung der Machtachsen. Gerade darin liegt seine erzählerische Stärke.“
Sandra, Redaktion luxury-first.de
Besetzung von Der Teufel trägt Prada 2: Rückkehr ikonischer Figuren
Ein wesentlicher Grund für die enorme Aufmerksamkeit liegt in der nahezu vollständigen Rückkehr des Original-Casts. Meryl Streep übernimmt erneut die Rolle der Miranda Priestly, deren Präsenz nach wie vor als Maßstab für Machtinszenierung im Film gilt. Ihre Darstellung bleibt kontrolliert, kühl und zugleich überraschend vielschichtig. Anne Hathaway kehrt als Andrea Sachs zurück und verleiht der Figur eine neue Reife, die sich auch in ihrem Auftreten widerspiegelt.
Ebenfalls bestätigt sind Emily Blunt als Emily Charlton und Stanley Tucci als Nigel. Beide Figuren nehmen in der Fortsetzung aktivere Rollen ein, was ihre Entwicklung glaubwürdig fortschreibt. Ergänzt wird der Cast durch neue Gesichter wie Kenneth Branagh, der laut offiziellen Angaben Mirandas Ehemann verkörpert und damit eine bislang unbekannte private Facette der Chefredakteurin einführt.
Drehorte, Mode und visuelle Inszenierung
Wie schon der erste Film setzt auch die Fortsetzung stark auf reale Schauplätze, die als visuelle Verstärker fungieren. New York City bildet erneut das Zentrum der Handlung, ergänzt durch Szenen in Mailand, die den internationalen Anspruch der Modewelt unterstreichen. Diese Orte sind nicht bloße Kulisse, sondern Teil der Erzählung. Sie spiegeln Machtverhältnisse, Tempo und Konkurrenz wider.
Besonderes Augenmerk gilt der Mode selbst. Kostümbild und Styling greifen aktuelle Luxus-Trends auf, ohne den ikonischen Charakter der Figuren zu verwässern. Statt reiner Effekthascherei dominieren klare Linien, hochwertige Materialien und bewusste Reduktion. Damit wird Mode erneut als Sprache eingesetzt, die soziale Stellung und innere Haltung sichtbar macht. Für modeaffine Leser:innen eröffnet sich hier ein subtiler Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Das Wichtigste zu Der Teufel trägt Prada 2 im Überblick
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Deutscher Kinostart | 30. April 2026 |
| US-Kinostart | 1. Mai 2026 |
| Regie | David Frankel |
| Drehbuch | Aline Brosh McKenna |
| Produktionsstudio | 20th Century Studios |
| Zentrales Thema | Medienwandel und Macht in der Mode |
Diese Übersicht fasst die wichtigsten Fakten kompakt zusammen und erleichtert Euch die Einordnung.
Warum Der Teufel trägt Prada 2 kulturell relevant bleibt
Der Erfolg des Originals beruhte nie allein auf Mode oder prominenter Besetzung. Vielmehr traf der Film einen Nerv, indem er Arbeitsrealitäten, Leistungsdruck und Abhängigkeiten sichtbar machte. Diese Themen sind heute aktueller denn je. Die Fortsetzung greift diesen Ansatz auf, erweitert ihn jedoch um Fragen digitaler Öffentlichkeit und medialer Machtverschiebung. Dadurch entsteht ein Film, der Unterhaltung bietet und zugleich gesellschaftliche Entwicklungen reflektiert.
„Die Stärke der Fortsetzung liegt darin, dass sie nicht erklärt, sondern beobachtet. Genau das macht sie glaubwürdig.“
Sandra, Redaktion luxury-first.de
Gerade für ein Publikum, das Luxus nicht nur konsumiert, sondern kritisch begleitet, entfaltet der Film eine besondere Wirkung. Er zeigt, wie sehr sich Machtformen verändern, ohne ihre Grundmechanismen zu verlieren.
Häufige Fragen zu Der Teufel trägt Prada 2
Wann startet Der Teufel trägt Prada 2 in Deutschland?
1. Mai 2026.
Sind alle Hauptdarsteller:innen aus dem Original wieder dabei?
und Stanley Tucci (Nigel) sind erneut dabei. Zusätzlich wurden weitere neue Cast-Namen rund um den zweiten Teil genannt.
Worum geht es thematisch im zweiten Teil?
in der Modewelt – und darum, wie sich die Hauptfiguren in diesem neuen Umfeld positionieren. Der Konflikt wirkt erwachsener: weniger „Job-Schock“, mehr
Macht- und Relevanzkampf.
Wird der Film wieder stark modeorientiert sein?
statt nur als reine Outfit-Schau. Wenn Ihr den ersten Teil geliebt habt, bekommt Ihr das Prada-Feeling – nur mit einem „2026-Upgrade“.
Ist Der Teufel trägt Prada 2 auch ohne Kenntnis des ersten Films verständlich?
Anspielungen, Dynamiken und kleine „Aha“-Momente zwischen den Figuren.
Der Teufel trägt Prada 2 ist kein nostalgischer Rückblick, sondern eine Bestandsaufnahme einer Branche, die sich neu erfinden muss, ohne ihre Machtmechanismen zu verlieren. Miranda Priestly kehrt nicht zurück, um sich zu erklären – sie kehrt zurück, um zu prüfen, wer heute noch standhält. Genau darin liegt die eigentliche Provokation dieses Films: Nicht die Mode hat sich am stärksten verändert, sondern die Regeln, nach denen sie wirkt. Wer glaubt, diese Welt verstanden zu haben, wird feststellen, dass sie längst weitergezogen ist.





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