Schlemmen wie auf der Titanic

Quelle: wikimedia

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Am vergangenen Wochenende jährte sich das Unglück um den Luxusdampfer Titanic bekanntlich zum 100. Mal. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 war das damals größte Schiff der Welt mit einem Eisberg zusammengestoßen und daraufhin gesunken. Über 1.500 Menschen verloren dabei ihr Leben. Natürlich wurde das 100. Jubiläum mit verschiedensten Events zelebriert.

So fanden zum Beispiel in einigen Städten spezielle Events statt, bei denen die Gäste noch einmal in den Genuss des exakt nachgekochten letzten Menüs der Passagiere der ersten Klasse kamen. Neben einem Kreuzfahrtschiff, das die Route nachfuhr und dieses Essen servierte, bot zum Beispiel auch ein Restaurant in New York das Menü an.

Die Luxus-Passagiere der ersten Klasse aßen am letzten Abend vor dem Sinken des Schiffes zehn Gänge. Unter den erlesenen Speisen befanden sich Austern, Gänsestopfleber, geröstete Entenküken oder Waldorf-Pudding.

Moët & Chandon: Offizieller Champagner der Berlinale 2012

© Moët Hennessy

© Moët Hennessy

Wenn vom 9. bis zum 19. Februar 2012 in Berlin zum 62. Mal die internationalen Filmfestspiele gefeiert werden, dann können sich Kinofans nicht nur auf besondere Stunden und etliche Partys freuen, sondern Champagner-Freunde auch auf das eine oder andere köstliche Schlückchen. In diesem Jahr ist das Traditionshaus Moët & Chandon nämlich der offizielle Champagner der Berlinale.

Dies alleine lädt schon zum Feiern ein. So hat Moët & Chandon speziell zu diesem Anlass eine eigene goldene Magnumflasche kreiert, die mit dem Berliner-Bär und dem Schriftzug der Berlinale geschmückt ist. Diese limitierte Moët Berlinale Edition gibt es ab Februar exklusiv im KaDeWe zu kaufen.

Dies ist aber natürlich noch nicht alles. Partygäste werden natürlich mit dem Champagner des Hauses beglückt und alle, die leider die großen Feiern zur Berlinale nicht besuchen können, finden alle wichtigen Infos darüber im Celebrity-Blog Moët-Hollywood.de.

Moët & Chandon ist übrigens bereits Filmfestspiel-erfahren, denn seit fast 20 Jahren darf man sich als offiziellen Champagner der Golden Globes bezeichnen. Und auch bei den Oscars war Moët & Chandon bereits das offizielle Getränk.

Diejenigen, die es noch etwas exklusiver mögen, greifen zu einer Flasche Bollinger, dem Champagner, dem auch James Bond in dem Kinofilm Ein Quantum Trost nicht abgeneigt war.

Salon du Chocolat in Paris

cc by flickr/ pixel0908

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Noch bis zum 24. Oktober dreht sich auf dem Salon du Chocolat in Paris wie der Name schon sagt alles um das Thema Schokolade. Es ist die größte Schokoladen-Messe der Welt und so nicht nur Anzugspunkt für Hersteller, Fachleute und Gourmets, sondern auch für Kreative und Naschkatzen generell. Überall duftet es herrlich nach Kakao und seinen süßen Kindern. Für so manch einen kommen dabei Weihnachten, Ostern und der eigene Geburtstag zusammen.

Neue Trends werden ebenso präsentiert wie Skurrilitäten. Spitzenköchen können die Besucher ebenso über die Schultern schauen wie den besten Patissiers und Chocolatiers der Welt. Liebhaber von Süßigkeiten kommen beim Salon du Chocolat voll auf ihre Kosten. Probiert werden darf dabei natürlich auch und das eine oder andere schokoladige Rezept wird ausgetauscht.

Zu den Highlights in jedem Jahr zählt die Schokoladen-Modenschau. bei der Designer und Chocolatiers zusammen tolle Kreationen nicht nur aus Stoff, sondern vor allem aus Schokolade zaubern. Also, rein in die komfortablen Schuhe von Adidas, und den Tag damit verbringen, von einer Leckerei zur nächsten zu laufen. Wer die süße Leckerei dann nicht mehr essen kann, entspannt einfach ein bisschen bei einer Schokoladen-Massage. Vive le chocolat!

Chef-Sache: Heimisches Gemüse bestimmt die moderne Küche

cc by flickr/ Sarah_Ackerman

cc by flickr/ Sarah_Ackerman

Am vergangenen Wochenende fand in Köln das Köche-Symposium Chef-Sache statt. Dort trafen sich Spitzenköche aus ganz Europa und präsentierten die aktuellen Küchentrends und ihre eigenen Interpretationen von moderner Küche. Dabei fiel eines vor allem auf: Saisonales Gemüse aus der Region steht eindeutig im Fokus.

Immer mehr Spitzenköche setzen auf heimisches Gemüse, Kräuter und Wurzeln. Dabei haben viele von ihnen einen eigenen Garten, pflegen enge Kontakte zu Bauern in der Region und verschreiben sich dabei auch noch alten Gemüsesorten, die sonst aussterben würden. Bei diesem Symposium stand eindeutig das Gemüse im Vordergrund und es wurde wichtiger als Fleisch behandelt.

Zugleich kann man sehen, dass die spanische Molekularküche immer weniger Einfluss hat. Ferran Adrià hat sein „El Bulli“ ja erst vor kurzem geschlossen und so sind nun andere Küchen gefragt. Die Liebe für heimische Produkte ist nun das Thema und wurde nicht zuletzt durch die nordische Küche, allen voran durch den Dänen René Redzepi, beeinflusst. Moderne Regionalküche heißt das Zauberwort, das aktuell so manch einen Genießer zur Verzückung führt.

Das Hochzeitsmenü des Fürstenpaars in Monaco

cc by wikimedia/ Glasshouse

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Am letzten Wochenende gab es in den Medien ja kaum ein anderes Gesprächsthema als die Hochzeit von Albert II. und Charlene in Monaco. Uns hat dabei natürlich vor allem das Menü interessiert, dass Sternekoch Alain Ducasse für diesen Anlass komponiert hat.

Wichtig war dem Fürstenpaar dabei vor allem, dass die Zutaten so weit wie möglich aus der Region kommen. Das Gemüse und der Fisch stammen aus Monaco und sogar die Milch kam von Kühen aus Roc Agel, dem Landsitz der Fürstenfamilie.

Zur Vorspeise wurden „Barbaguians“ gereicht, eine Spezialität aus Monaco. Die kleinen lauwarmen Pasteten aus Blätterteig waren mit Spinat oder Lauch und Ricotta vom Lamm gefüllt. Die Hauptspeise trug den Titel „Poissons d’ici en fin bouillon aux goûts marins“. Dabei handelte es sich um ein Fischgericht aus heimischen Fischen wie Goldäsche oder Drachenkopffisch mit Gemüse aus den Gärten von Roc Agel und einer Bouillon mit Safran und Zitronenschalen aus Menton.

„Fruits rouges gorgés de soleil, glace au lait de Roc Agel“ hieß die Nachspeise, was nichts anderes war als Eis mit roten Waldfrüchten, die am Morgen frisch gepflückt wurden, auf einem Bett geeister, leicht gezuckerter Erdbeeren und mit lauwarmem Erdbeersaft überzogen. Die Milch für das Eis stammte, wie bereits erwähnt, von den Kühen aus Roc Agel. Lecker!