Chevrolets neue Corvette analysiert den Fahrstil

Man kennt es aus bekannten Videospielen. Ob PC- oder Konsolenspiele – der Fahrer kann auf dem Bildschirm erkennen wie schnell er fährt und wo sich die nächste gefährliche Kurve auf seiner Strecke befindet. Chevrolet macht aus einer Vision nun Wirklichkeit. Der Autohersteller bestückt sein neues Modell mit einem „Performance Data Recorder“.

Der PDR besitzt einen GPS-Sensor, eine Schnittstelle zur Fahrzeugelektronik sowie eine präzise Kamera. Damit weist dieser Recorder eine starke Ähnlichkeit zum Datalogger auf, der ihn den Wagen der Formel 1 integriert ist. Die Daten werden gespeichert und können später auf dem PC angesehen werden.

Die Bordkamera nimmt die Fahrt aus der Perspektive des Fahrers auf und der GPS-Sensor zeigt die genaue Position auf der Streckenkarte an. Weiterhin werden Kenndaten wie die Quer- und Längsbeschleunigung und die Geschwindigkeit angezeigt.

Michael Schuhmachers erster Weltmeister-Bolide wird versteigert

Auch wenn Sebastian Vettel gerade einen Rekord nach dem anderen bricht, Michael Schuhmacher wird sicherlich trotzdem eine Formel-1-Legende bleiben. So könnte das Interesse an einer Auktion am 1. Dezember in London entsprechend groß sein, denn unter den Hammer kommt der Formel-1-Wagen, in dem Schuhmacher 1994 seinen ersten Weltmeister-Titel einfuhr.

Es sollte bekanntlich der erste von insgesamt sieben Titeln dieser Art werden. Mit dem Formel-1-Boliden aus dem damaligen Benetton Rennstall mit einem Ford-Cosworth Motor gewann Schuhmacher unter anderem die Rennen in Monaco und Imola. Der Wagen war damit ebenfalls auf der Rennstrecke, als die Formel 1 einen ihrer traurigsten Höhepunkte erreichte: Beim Grand Prix in Imola kam 1994 die Rennfahr-Legende Ayrton Senna durch einen tragischen Unfall ums Leben.

In wenigen Tagen haben Formel-1-Fans und Motorsport-Narren also die Chance ein legendäres Fahrzeug bei Bonhams in London zu ersteigern. Experten schätzen den Wagen auf 600.000 Pfund. Im Preis enthalten ist übrigens auch eine Testfahrt auf der ehemaligen Hausstrecke von Benetton in Spanien, denn der Wagen ist im Gegensatz zu vielen Formel-1-Autos aus der Zeit absolut fahrtüchtig.

Der P1 von MacLaren ist ein Hit

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Foto: MacLaren

Die Konkurrenz darf sich warm anziehen, denn der Nachfolger des berüchtigten F1 bringt es auf wahnsinnige 916 PS. Bei dem diesjährigen Autosalon in Genf war der MacLaren P1 der absolute Star. Dieser Supersportwagen sucht seinesgleichen

Der Zweisitzer ist eine Rarität, denn es gibt nur 375 Fahrzeuge. Jedes Auto kostet 1,18 Millionen Euro. Die Argumente dieses Flitzers sprechen für sich. Zu allererst wäre die Optik. Der P1 ist einfach elegant, sportlich und edel zugleich.

Hybrid-Power sorgt für die optimale Versorgung. Ein 3,8-Liter V8-Biturbo-Benziner sorgt für den Antrieb und wird mit der KERS-Hybridtechnik betrieben, die aus der Formel 1 bekannt ist. Der Benziner und der PS-E-Motor kommen gemeinsam auf eine Leistung von 674kW oder 916 PS. Eine weitere Besonderheit ist, dass der P1 auch rein elektrisch fahren kann. Bei 50 km/h schafft er rund 20 Kilometer. Der Verkauf dieses Wunderautos startet im Herbst.

Schumi wird Markenbotschafter für Mercedes Benz

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Foto: Mercedes Benz

Michael Schumacher will sich auch nach seinem Karriere-Ende keine langen Pausen gönnen. Er ist auch für Mercedes Benz aktiv, wenn er nicht hinter dem Steuer seiner Rennwagens sitzt. Als Markenbotschafter reist er um die Welt und vesucht die Philosophie des Unternehmens nach außen zu tragen.

Schumi erklärte in einem Interview warum er nun neue Wege geht: „Schon während meiner Formel-1-Zeit habe ich immer daran geglaubt, dass man sich nie auf Erreichtem ausruhen darf, sondern kontinuierlich versuchen muss, sich weiter zu verbessern. Dabei habe ich sehr oft erfahren, dass ich mich auf die Hilfestellung aller mir zur Verfügung stehenden Technologien im Auto verlassen und sie zu meinem Vorteil nutzen kann. Daher bin ich ein erklärter Anhänger von Fahrassistenzsystemen sowohl im Renn- als auch im Straßenauto.“

Seine Aufgabe als Botschafter besteht in erster Linie der Öffentlichkeit das „Intelligent Drive“ näher zu bringen. Michael Schumacher hat sich nach seiner Formel 1 Karriere ganz dem Thema Verkehrssicherheit verschrieben. Mercedes-Benz nutzt seine Kompetenzen und setzt seine Fähigkeiten gezielt ein: „Ich wollte eine klar umrissene Aufgabe innerhalb der neuen Partnerschaft haben und ich finde es sehr spannend, gemeinsam mit dem Erfinder des Automobils zu weiteren Entwicklungen und der Optimierung von Sicherheit beitragen zu können.“

Formel 1 auf dem Weg nach Europa: Der Große Preis von Monaco steht an

Quelle: Wikimedia

Quelle: Wikimedia

An diesem Wochenende zieht der Formel-1-Zirkus nach Europa weiter. Das erste Rennen wird in Barcelona stattfinden. Die High Society hingegen fiebert bereits dem Großen Preis von Monaco entgegen, was nicht unbedingt für die meisten Fahrer bzw. Teams gilt.

Das Formel-1-Rennen in Monaco ist für so manch einen eines der gesellschaftlichen Events des Jahres. Die internationale Prominenz rüstet sich zum Schaulaufen und jeder versucht, einen angenehmen Platz in einem der Luxusapartments, Hotels und Co. an der Strecke zu bekommen. Generell ist der Große Preis von Monaco natürlich alleine schon aufgrund des wunderschönen Ausblicks ein Ereignis.

Leider stellt jedoch genau diese Strecke die Teams immer wieder vor große Herausforderungen. Der Stadtkurs führt durch die Bezirke Monte Carlo und La Condamine. Die Straßen sind sehr eng und die Fahrer müssen mit Unebenheiten wie Kanaldeckel rechnen. Zudem entscheidet sich das Rennen meist gleich zu Beginn, denn Überholen ist bei diesem engen Streckenverlauf nur an wenigen Stellen wirklich möglich. Die durchschnittliche Geschwindigkeit bei diesem Rennen liegt nur bei 150 km/h.