Wir Frauen merken sofort, wenn Kleidung nicht richtig sitzt. Ein Kleid kann im Stehen perfekt aussehen und im Alltag trotzdem stören, rutschen oder jede Bewegung betonen, die wir eigentlich nicht in den Vordergrund rücken möchten. Genau deshalb beschäftigen wir uns immer wieder mit Mode – nicht aus Eitelkeit, sondern aus dem Wunsch heraus, uns in unserer Kleidung sicher, stimmig und wohlzufühlen.
In den letzten Jahren ist Shapewear auch deshalb präsenter geworden, weil Marken wie Creamy Fabrics mit modernen Schnitten, elastischen Materialien und einem breiten Sortiment an Bodys, Slips und Unterwäsche dafür sorgen, dass wir mehr Auswahl haben als jemals zuvor. Doch Stylings, Fotos und Influencer-Posts können uns nicht sagen, was wirklich wichtig ist: Wie fühlt sich ein Body an, wie sitzt er nach mehreren Stunden und welche Feinheiten machen im Alltag den Unterschied?
In diesem Beitrag ordnen wir Shapewear von Creamy Fabrics inhaltlich ein: Wir schauen uns an, was die Marke ausmacht, wie sich die Teile tragen, wie Ihr die richtige Größe findet und welche Modelle zu welchem Outfit passen.
Was Shapewear von Creamy Fabrics ist und was sie leisten kann
Shapewear ist figurformende Unterwäsche, die gezielt bestimmte Bereiche wie Bauch, Taille, Hüfte oder Oberschenkel sanft umschließt und glättet. Sie verändert keine Körperform dauerhaft, sondern optimiert das Erscheinungsbild während des Tragens – dadurch, dass Kleidung gleichmäßiger fällt und Übergänge weicher wirken.
Von Creamy Fabrics stammt eine Auswahl an Bodys, Slips, High-Waist-Modellen, Shorts sowie Shaping-Camis und Unterhemden. Die Marke setzt auf Materialien mit Elastan-Anteil, die flexibel sind, sich an den Körper anpassen und angenehm auf der Haut liegen. Creamy Fabrics-Shapewear ist somit weniger Mieder als vielmehr funktionale Unterwäsche, die Ihr an Euren Alltag anpassen könnt – ob für ein enges Kleid, eine Jeans oder einen eleganten Anlass.

Ein eng anliegender Body im Leopardenmuster von Creamy Fabrics, der die Silhouette betont und als modisches Statement getragen wird.
Woher Creamy Fabrics kommt und wer hinter der Marke steht
Creamy Fabrics ist eine relativ junge Mode- und Unterwäschemarke, die in Deutschland entstanden ist. Öffentlich zugängliche Informationen verknüpfen sie mit der Multiecom GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Als Verantwortliche treten auf LinkedIn unter anderem Yasar Can Özkan (Founder & CEO) und Emre Girkin (CEO & Co-Founder). Diese Klarheit ist für uns relevant, weil sie zeigt: Das Unternehmen hat echte Personen und einen realen Unternehmenssitz, was im Umfeld vieler rein digitaler Shops nicht immer selbstverständlich ist.
Für uns Frauen ist das insofern interessant, als dass es bei Shapewear nicht nur um Produktdesign, sondern auch um Service, Rückgabe und Umtausch geht – Aspekte, die bei körpernaher Unterwäsche eine große Rolle spielen. Creamy Fabrics bietet unter anderem 30 Tage Rückgaberecht und kostenlosen Größenumtausch, was beim Kauf stark formender Teile sehr wichtig sein kann.
Das Sortiment: Bodys, Push-Up-BHs und Alltagsunterwäsche
Creamy Fabrics hat ein breites Sortiment aufgebaut, das über klassische Shapewear hinausgeht. Dazu gehören:
- Bodysuit Sculpting Shapewear (mit Slip oder String) – zentrale Shapewear-Modelle
- Longsleeve- und T-Shirt-Bodys – wenn Ihr Shapewear als Basislayer auch sichtbar tragen wollt
- Comfort Push-Up-BHs und Seamless BHs – normale Unterwäsche, die Komfort und Form kombiniert
- High-Waist Slips und Shorts – für gezielte Glättung einzelner Körperzonen
- Shaping Camis und Unterhemden – für einen weicheren Einstieg in Shapewear
- Basics wie Tangas, Slips, 3er-Packs – für den Alltag
Die Preise sind moderat und bewegen sich im Segment zwischen Basisteilen und funktionaler Shapewear. Wichtig ist dabei, dass Ihr immer den Tragekomfort im Blick habt – eine „starke“ Wirkung bringt wenig, wenn sie unbequem ist.

Ein schlichtes, schwarzes Ribbed Cami Maxikleid von Creamy Fabrics, das durch seinen körpernahen Schnitt eine klare Silhouette erzeugt.
Der Creamy Fabrics Body: Wie er sitzt und wann er sich lohnt
Der Body ist für viele von uns der Einstieg in Shapewear, weil er mehrere Bereiche zugleich glättet. Er ersetzt eine Kombination aus Slip und Unterteil und sorgt dafür, dass Kleidung über dem Bauch- und Taillenbereich ruhiger fällt. Das kann besonders bei Kleidern oder Kleid-Hosen-Kombinationen angenehmer sein, weil keine zusätzlichen Abschlüsse am Bund entstehen.
Wichtig bei Bodys ist die Rumpflänge. Sitzt der Body zu kurz, zieht er im Schritt oder an den Schultern. Sitzt er zu lang, kann er Falten werfen, die sich unter Kleidung abzeichnen. Darum gilt: Ein Body muss sitzen – nicht nur eng, sondern komfortabel.
Creamy Fabrics bietet Varianten mit Slip oder String an. Beides hat Vor- und Nachteile:
- Mit String wirkt der Body unter sehr engen Kleidern unauffälliger.
- Mit Slip fühlt er sich für viele Frauen im Alltag angenehmer an, besonders wenn er weich verarbeitet ist.
Wenn Ihr Bodys auch als Oberteil tragen wollt (etwa unter Blazer oder Cardigan), können Longsleeve- oder T-Shirt-Bodys eine gute Wahl sein, weil sie sich wie ein normales Oberteil anfühlen.
Welche Modelltypen es gibt und wie sie wirken
| Modell | Geeignet für | Wirkung | Vorteil | Worauf Ihr achten solltet |
|---|---|---|---|---|
| Bodysuit Sculpting Shapewear | Kleider, Anlässe | mittel bis stark | Glatte Silhouette | Rumpflänge, Ausschnitt |
| High-Waist Slip | Jeans, Hosen | leicht bis mittel | Alltagstauglich | Bund darf nicht rollen |
| Shaping Shorts | Rock, Kleid | mittel | Glatte Oberschenkel | Beinabschlüsse prüfen |
| Longsleeve-Body | Layering, Styling | unterstützend | Kombinierbar | Stoffdicke, BH-Kompatibilität |
| Shaping Cami | Alltag, Büro | leicht | Unauffällig | Atmungsaktivität |
Welche Größe Ihr bei Creamy Fabrics wählen solltet
Die richtige Größe ist bei Shapewear essentiell. Eine zu kleine Größe führt nicht zu mehr Wirkung, sondern eher zu Unbehagen. Druckstellen, eingeschränkte Bewegungsfreiheit oder hochrollende Abschlüsse entstehen meist dann, wenn Teile zu eng sind.
Bei Creamy Fabrics orientiert Ihr Euch am besten an Eurer regulären Konfektionsgröße. Besonders bei Bodys prüft Ihr zusätzlich die Rumpflänge: Im Sitzen sollte nichts einengen oder ziehen. Gerade bei Shapewear gilt: Der Sitz entscheidet über den Komfort, nicht die Zahl auf dem Etikett.
Materialien und Verarbeitung: Woran Ihr gute Shapewear erkennt
Bei Shapewear kommt es stark auf Material und Verarbeitung an. Hochwertige Produkte bestehen meist aus Mischungen wie Polyamid und Elasthan, weil diese flexibel und gleichzeitig formstabil sind. Nahtlose Verarbeitung oder Lasercut-Abschlüsse reduzieren sichtbare Linien unter Kleidung. Verzichten solltet Ihr eher auf dekorative Elemente wie Spitze oder Ziernähte, wenn sie sich unter Stoffen abzeichnen.
Ein weiterer Punkt ist die Pflege: Schonende Wäsche erhält die Elastizität und sorgt dafür, dass die Formkraft über viele Wäschen hinweg erhalten bleibt. Gerade bei regelmäßigem Tragen lohnt sich der sorgfältige Umgang, weil funktionale Materialien empfindlicher reagieren können als einfache Basics.
Wie Ihr Erfahrungsberichte einordnet
Erfahrungen anderer Frauen können hilfreich sein, aber sie spiegeln immer individuelle Perspektiven wider. Was für eine Figurform gut funktioniert, kann bei einer anderen weniger stimmig sitzen. Darum helfen Erfahrungsberichte vor allem dann, wenn sie konkrete Aspekte nennen, etwa: Wie lange wurde getragen, bei welchem Outfit, wie verhielt sich der Body im Sitzen?
Pauschale Aussagen bringen Euch selten weiter. Wenn mehrere Frauen ähnliche Punkte nennen – beispielsweise zu Übergängen am Tischsitz oder zur Länge bei bestimmten Bodys – sind das Hinweise, die Ihr für Euch prüfen könnt. Doch am Ende zählt Euer eigenes Empfinden, weil Körperproportionen und Komfort sehr unterschiedlich sind.
Sandra (Redaktion): „Wenn ich beim Tragen ständig an die Shapewear denke, dann ist sie nicht richtig für mich – egal, wie gut der Effekt auf dem ersten Blick aussieht.“
FAQ zu Shapewear von Creamy Fabrics
Was ist Shapewear von Creamy Fabrics?
Wie finde ich die richtige Größe?
Welche Shapewear eignet sich bei Bauch?
Wie unterscheidet sich ein String-Body von einem Slip-Body?
Ist Shapewear ungesund?
Zum Schluss: Wie Ihr Shapewear sinnvoll nutzt
Shapewear ist kein Muss und kein Versprechen auf Perfektion. Sie ist ein Werkzeug, das dann sinnvoll ist, wenn es den eigenen Alltag erleichtert. Wer sie bewusst auswählt und gezielt einsetzt, nutzt sie als Ergänzung zur eigenen Mode – nicht als Korrektur des eigenen Körpers.
Und genau hier setzt gute Shapewear an: sie macht Dinge besser tragbar, nicht anders erzwingbar.






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