Der Luxussparte konnte in den letzten Jahren die Finanzkrise nicht wirklich etwas anhaben, wie wir an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet haben. So haben sich die meisten Luxus-Unternehmen nach dem Einbruch im Jahr 2008 wieder erholt und sind sogar oft gestÀrkt aus der Krise hervorgegangen, so dass sie auch die aktuellen Turbulenzen an den MÀrkten offenbar kalt lassen.
Dies gilt auch fĂŒr die Luxus-Automarke Rolls-Royce. Das Traditionsunternehmen hat im vergangenen Jahr so viele Wagen verkauft wie noch nie. 3.538 Rolls-Royce gingen 201 an zahlungskrĂ€ftige Kunden weltweit, 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies meldete das Unternehmen in der vergangenen Woche. Die wichtigsten MĂ€rkte seien dabei die USA und China gewesen, wohin jeweils ĂŒber 1.000 Wagen geliefert wurden. Besonders in Asien konnte man ein Plus von 47 Prozent verzeichnen, im Nahen Osten von 23 Prozent.
Die Kunden brÀuchten jedoch keine Angst zu haben, dass Rolls- Royce vorhabe die 10.000er-Marke zu knacken. Jeder Wagen werde in 450 Stunden in reiner Handarbeit gefertigt. So wolle man sich auf die Firmengeschichte besinnen und weiterhin so exklusiv wie möglich bleiben.
Schon vor lĂ€ngerer Zeit hatten wir ĂŒber GerĂŒchte berichtet, nach denen Nokia angeblich seine Luxus-Tochter Vertu verkaufen möchte. Nun scheint der Zeitpunkt laut der âFinancial Timesâ nĂ€her zur rĂŒcken. Rund eine halbe Milliarde Euro soll Nokia durch diesen Verkauf erhalten, der dem Bericht zufolge von der Investmentbank Goldman Sachs betreut werden soll.
Das britische Unternehmen Vertu wurde 1998 gegrĂŒndet und ist dafĂŒr berĂŒhmt, die teuersten Handys der Welt zu bauen. Gerne kommen dabei Gold, Diamanten und Saphire zum Einsatz. Das gĂŒnstigste Modell kostet 4.000 Euro, jedoch liegen die auf Wunsch handgefertigten Handys bei rund 250.000 Euro.
Am meisten interessieren sich die Russen fĂŒr die Handys von Vertu, aber auch die Nachfrage in Asien und im Nahen Osten ist hoch. Der Besitzer eines solchen Handys kann sich ĂŒbrigens ĂŒber einen Concierge-Service freuen. Das heiĂt, dass man einen Chauffeur genauso schnell bestellen kann wie einen Tisch in einem angesagten Restaurant. Weder Nokia noch Goldman Sachs wollten sich zu dem angestrebten Verkauf bisher Ă€uĂern.
Vor kurzem hatte Rolls-Royce bekannt gegeben, dass man aufgrund der stark steigenden Nachfrage das englische Heimatwerk in Goodwood erweitern werde und dafĂŒr gut zehn Millionen Britische Pfund investieren wolle. Der Luxusmarke Rolls-Royce geht es also ohne Frage mehr als gut.
Dies verdeutlichen noch einmal die aktuellen GeschĂ€ftszahlen. Von Januar bis September 2011 verzeichnete das Unternehmen einen Verkaufszuwachs von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In dieser Zeit konnte man sich in allen Regionen, wo Rolls-Royce vertreten ist, ĂŒber Zuwachsraten im zweistelligen Bereich freuen.
Daher hat die Luxusmarke nun bekannt gegeben, dass man auch auf dem sĂŒdamerikanischen Markt FuĂ fassen wolle. In Brasilien wurde die Via Italia Group zum neuen Vertragspartner gemacht und in Chile Williamson Balfour Motors. Die beiden HĂ€ndler stecken bereits mitten in den Vorbereitungen, denn im MĂ€rz kommenden Jahres soll der Startschuss fallen.
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Der Schauspieler Dennis Quaid bevorzugt als Wohnort nicht eine der fĂŒr Stars ĂŒblichen Luxusvillen in Hollywood. Er hat sich stattdessen fĂŒr das Leben auf einer Ranch entschieden. Nun möchte er noch ein Ferienhaus auf Hawaii kaufen und trennt sich dafĂŒr von seiner luxuriösen Ranch im US-Bundesstaat Montana.
Die meiste Zeit verbringt Dennis Quaid mit seiner Familie auf seiner Farm in Texas. Die Ranch in Montana kaufte er sich vor 25 Jahren und vermietet sie gerne. 14 Millionen Dollar muss man fĂŒr das Anwesen zahlen, das ungefĂ€hr halb so groĂ wie der Central Park in New York ist.
Neben dem luxuriösen Haupthaus finden sich auf dem GrundstĂŒck vier GĂ€stehĂ€user, UnterkĂŒnfte fĂŒr das Personal und natĂŒrlich StĂ€lle fĂŒr Pferde. Die Ranch liegt malerisch in der NĂ€he des Yellowstone-Nationalparks. Seit 2004 ist Quaid ĂŒbrigens mit einer Immobilienmaklerin verheiratet. Er sitzt also quasi an der Quelle fĂŒr besondere Immobilien…
Vor ĂŒber drei Jahren starb der Hollywood-Schauspieler Heath Ledger. Er wird sicherlich zu denen gehören, die man nicht so schnell vergessen wird. Aktuell steht in Hollywood sein ehemaliges Haus zum Verkauf. Von OrtsansĂ€ssigen und den Medien wird es gerne als Baumhaus bezeichnet, denn es ist umgeben von viel GrĂŒn und etlichen Plantanen.
Hier ist PrivatsphĂ€re garantiert. Auf ĂŒber 170 Quadratmetern WohnflĂ€che findet man zwei groĂe Schlafzimmer und zwei BĂ€der. In allen Zimmern gibt es besondere Details wie ein gemauerter Kamin oder FuĂbodenheizung. Ein Highlight ist auch die moderne KĂŒche. Besonders ist jedoch vor allem der AuĂenbereich. Die Anlage wurde von Freunden oft als âAlice im Wunderlandâ-Landschaft beschrieben, da sie natĂŒrlich und sehr verwunschen gehalten ist. Innen findet sich zwar kein kleines Kino, jedoch gibt es ein Freiluftkino.
Heath Ledger kaufte das Haus 2005 von der Moderatorin Ellen DeGeneres und lebte dort mit seiner LebensgefĂ€hrtin Michelle Williams bis zu ihrer Trennung 2007. Danach war es im Besitz des Soap-Stars Adrian Bellani, der es nun fĂŒr drei Millionen Dollar anbietet.