Wohl alle wissen, dass Liz Taylor Diamanten und luxuriöse Roben liebte, sie war jedoch auch eine leidenschaftliche Kunstsammlerin. Eine Eigenschaft, die sie bereits in die Wiege gelegt bekam, denn ihr Vater war Kunsthändler. Seit einigen Monaten kommt der Nachlass der Hollywood-Legende unter den Hammer.
Taylors Vater hatt das Bild für sie gekauft. Im Vorfeld war es auf 7,9 Millionen Euro geschätzt worden. Am Ende zahlte der anonyme Käufer 12,2 Millionen Euro. Versteigert wurden desweiteren Werke von Claude Pissarro, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir und anderer berühmter Künstler. Die Versteigerung der Kunst von Liz Taylor war Teil der Abendauktion impressionistischer und moderner Kunst, bei der eine Bronze von Henry Moore 23 Millionen Euro erzielte und ein Gemälde von Miró 20 Millionen Euro. (Diese beiden Werke waren nicht aus dem Besitz Taylors)
Das Londoner Auktionshaus Phillips de Pury & Company ist bekannt für seine außergewöhnlichen Auktionen, die sich ganz dem aktuellen Zeitgeist verschrieben haben. So übertrug man zum Beispiel den aktuell beliebten Pop-up-Store einfach auf die Kunstwelt. Dieses Konzept war so erfolgreich, dass es nun zu einer immer mal wieder erscheinenden Dauereinrichtung wird.
Den Pop-up-Store findet man immer dann im Auktionshaus, wenn der Raum, der für Versteigerungen gedacht ist, nicht gebraucht wird. Dann verwandelt er sich in einen Laden, in dem man Kunst und Design kaufen kann.
Jedoch ist der Store natürlich ebenfalls nicht normal, sondern wie eine Galerie eingerichtet, die unter den Kennerblicken der Experten von Phillips de Pury & Company eingerichtet und immer wieder neu bestückt wird. Der aktuelle Laden schließt am 31. Januar und ist dann wieder ab dem 7. Februar offen. Ein Pendant findet sich auch in New York.
Dass Bilder auf dem Kunstmarkt inzwischen eine Rekordsumme nach der anderen erzielen, ist alles andere als neu und bedarf an dieser Stelle wohl auch keiner extra Erklärung. Zu den Lieblingen der Kunstsammler gehören auch die Bilder des US-Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein.
Erst vor einem Jahr hatte sein berühmtes Bild „Ohhh…Alright“ mit der rothaarigen Dame am Telefon für 42,6 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt. Nun wurde dieser Rekordwert erneut geknackt. Bei Christie’s in New York lag das Spitzengebot für das Bild „I Can See the Whole Room!…and There’s Nobody in It!“ bei sage und schreibe 43,2 Millionen Dollar (umgerechnet rund 31,1 Millionen Euro).
Das Gemälde ist im typischen Comic-Stil gehalten. Zu sehen ist ein Mann, der durch ein Loch in einer Tür oder Ähnlichem in einen dunklen Raum guckt und eben jenen Text in einer Sprechblase von sich gibt, nach dem das Bild benannt ist.
Vergangene Woche nahm die Welt Abschied von einer der letzten großen Diven Hollywoods: Elizabeth Taylor starb im Alter von 79 Jahren an Herzversagen. Einst galt sie als die schönste Frau der Welt und glänzte in über 50 Filmen auch noch mit ihrem großen schauspielerischen Talent. Neben ihrem Berufsleben sorgte sie auch immer wieder durch ihr Privatleben für Aufsehen. Ganze achte Mal war die Taylor verheiratet, davon zweimal mit ihrer großen Liebe Richard Burton.
Als sie 1963 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war und gerade der Film „Cleopatra“ gedreht wurde, malte sie niemand Geringeres als Andy Warhol. Die Porträtserie gehört heute zu den bekanntesten Kunstwerken der Welt.
Im Zusammenhang mit ihrem Tod hat sich nun ein privater Sammler entschieden das Bild „Liz #5“ von Andy Warhol versteigern zu lassen. Am 12. Mai kommt das Gemälde im Auktionshaus Phillips de Pury & Company unter den Hammer. Experten rechnen mit einem Preis zwischen 20 und 30 Millionen US-Dollar.
Der Louvre in Paris ist wohl eines der bekanntesten Museen weltweit. Jährlich kommen über 8,5 Millionen Besucher um sich auf rund 65.000 Quadratmetern die drittgrößte Kunstsammlung der Welt anzusehen. Den Louvre verbindet wohl jeder sofort mit Kunstwerken wie der Mona Lisa.
Denkt man jedoch an die Marke Maybach fallen wohl einem eher sofort Luxuswagen ein und weniger große Kunstwerke. Doch genau dieses Bild sollte man überdenken, denn seit Jahren setzt sich das Unternehmen Maybach für die Kunst ein. So kooperierte man beispielsweise 2009 mit dem Star-Fotografen David LaChapelle und dem Designer Tim Berresheim und arbeitet zurzeit mit dem bekannten Maler, Bildhauer und Filmemacher Julian Schnabel zusammen. Zudem ist Maybach auf etlichen großen Kunstevents vertreten.
Seit Beginn dieses Jahres ist das Unternehmen nun offizieller Partner des Pariser Louvre. Und was passt hier besser als die Kunst? Abwechselnd wird zum ersten Mal die Fläche unterhalb der großen Glaspyramide seit ihrem Bau im Jahr 1989 als Ausstellungsfläche genutzt werden.
Maybach sorgt dafür, dass abwechselnd Künstler ihre Arbeiten dort zeigen können. Den Anfang macht momentan der zeitgenössische Künstler Tony Cragg mit seiner monumentalen Skulptur „Versus“.