Luxus-Handys: Nokia verkauft Vertu

8. Dezember 2011

Schon vor lĂ€ngerer Zeit hatten wir ĂŒber GerĂŒchte berichtet, nach denen Nokia angeblich seine Luxus-Tochter Vertu verkaufen möchte. Nun scheint der Zeitpunkt laut der „Financial Times“ nĂ€her zur rĂŒcken. Rund eine halbe Milliarde Euro soll Nokia durch diesen Verkauf erhalten, der dem Bericht zufolge von der Investmentbank Goldman Sachs betreut werden soll.

Das britische Unternehmen Vertu wurde 1998 gegrĂŒndet und ist dafĂŒr berĂŒhmt, die teuersten Handys der Welt zu bauen. Gerne kommen dabei Gold, Diamanten und Saphire zum Einsatz. Das gĂŒnstigste Modell kostet 4.000 Euro, jedoch liegen die auf Wunsch handgefertigten Handys bei rund 250.000 Euro.

Am meisten interessieren sich die Russen fĂŒr die Handys von Vertu, aber auch die Nachfrage in Asien und im Nahen Osten ist hoch. Der Besitzer eines solchen Handys kann sich ĂŒbrigens ĂŒber einen Concierge-Service freuen. Das heißt, dass man einen Chauffeur genauso schnell bestellen kann wie einen Tisch in einem angesagten Restaurant. Weder Nokia noch Goldman Sachs wollten sich zu dem angestrebten Verkauf bisher Ă€ußern.

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Luxusautos in teurem Crash

6. Dezember 2011

Es handelt sich sicherlich um einen der teuersten AutounfĂ€lle ĂŒberhaupt. Auf einem Expressway im SĂŒdwesten Japans wollten offenbar die Besitzer von Luxuswagen eine kleine Spritztour zusammen machen und verursachten dabei jedoch einen Unfall, bei dem zum GlĂŒck niemand ernsthaft verletzt wurde, jedoch die Luxusschlitten ziemlich lĂ€diert wurden.

Ein Ferrari-Fahrer wollte nach Angaben der Polizei die Spur wechseln. Dabei berĂŒhrte er jedoch die Mittel-Leitplanke und wurde zurĂŒck auf die Fahrbahn geschleudert. Die anderen Fahrzeuge wollten ausweichen, doch schafften sie es nicht. So crashten acht Ferrari, drei Mercedes und ein Lamborghini ineinander.

Der Schaden des Unfalls wird mit ĂŒber zwei Millionen Euro in den Medien beziffert. Die Autos fuhren in einer Reihe und waren gemeinsam auf dem Weg nach Hiroshima. Laut Polizei erlitten zehn Personen leichte Schnittwunden und konnten vor Ort direkt versorgt werden. Insgesamt waren 14 Autos in den Unfall verwickelt.

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Virgin America: Eine Flugzeugtaufe als Weihnachtsgeschenk

5. Dezember 2011
cc by flickr/ Deanster1983

cc by flickr/ Deanster1983

Wohl jeder weiß, dass es Sir Richard Branson auf keinen Fall an GeschĂ€ftsideen mangelt. Schließlich ist er nicht nur der GrĂŒnder des Plattenlabels Virgin, sondern fĂŒhrt unter diesem Namen inzwischen unter anderem eine Airline und bietet bald Touristen-FlĂŒge ins Weltall an. FĂŒr alle, die auf ein besonderes Geschenk zu Weihnachten setzen wollen, bietet Virgin Airlines in diesem Jahr die Möglichkeit an, ein Flugzeug zu taufen.

Diese Ehre kann man sich fĂŒr 60.000 Dollar erkaufen. Damit erhĂ€lt man auch das Recht den Namen selbst auszusuchen. Der Name der Frau oder des Hundes sind laut Virgin Airlines ebenso wenig ein Problem wie originelle Fantasie-Namen. Jedoch behĂ€lt das Unternehmen sich vor, bei der Benennung ein Wörtchen mitzureden. So dĂŒrfe man das Flugzeug beispielsweise nicht „Stalin“ oder „Schrottkiste“ taufen.

Im Paket enthalten ist zusĂ€tzlich noch ein privater Flug mit bis zu 145 Freunden. Das Ziel kann man sich aussuchen, solange es im Netz von Virgin America liegt. Wer nun denkt, dass dies keinen großen Absatz finden wird, der tĂ€uscht sich. Schon nach kurzer Zeit war das Angebot ausverkauft! Aktuell hat man jedoch noch die Möglichkeit sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, doch auch diese ist mittlerweile ziemlich lang.

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Maison Roger Vivier: Einen der teuerste Schuhe der Welt zurĂŒckgewonnen

2. Dezember 2011
cc by wikimedia/ Sheila Thomson

cc by wikimedia/ Sheila Thomson

Im Jahr 1962 fertigte der Schuhdesigner Roger Vivier fĂŒr Prinzessin Soraya ein Paar Schuhe, das immer noch als legendĂ€r gilt. Der Schuh wurde spĂ€ter von Vivier an ein Museum gespendet. Nun kam ein Schuh im französischen Neuilly-sur-Seine bei Paris unter den Hammer.

Das französische Modehaus Roger Vivier ist darauf bedacht, das Erbe seines GrĂŒnders zu schĂŒtzen und sicherte sich zusammen mit der französischen Schuhfederation und dem französischen Staat das Vorverkaufsrecht.

So ging der Schuh zurĂŒck an das Maison Roger Vivier und zwar fĂŒr 19.750 Euro. Das mit Topas-Steinen besetzte Modell gehört damit zu den teuersten Schuhen der Welt ĂŒberhaupt. Unter den Hammer kam darĂŒber hinaus noch die komplette private Sammlung des Designers. Darunter etliche wunderschöne Paare. Roger Vivier gilt nicht umsonst als wohl der einflussreichste Schuhmacher des 20. Jahrhunderts.

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Der Regenschirm als Luxusobjekt

1. Dezember 2011
Quelle: obs/ Eberhard Göbel GmbH & Co

Quelle: obs/ Eberhard Göbel GmbH & Co

Viele alte Handwerksbetriebe sterben leider im Zuge der Massenproduktion immer mehr aus. Nur im Luxusbereich können sich Meister, die das Handwerk von der Pike auf gelernt haben noch hier und da halten. So ergeht es auch dem Beruf der Schirmmacher. Ähnlich wie bei Schuhen wurden die Regen- und Sonnenschirme frĂŒher aus qualitativ hochwertigen Materialien in mĂŒhevoller Handarbeit gefertigt. Heute bekommt man Schirme aus Alu und Plastik an jeder Ecke fĂŒr ein paar Euro hinterher geworfen. Dies rĂ€cht sich jedoch meist, da sie Wind und Wetter kaum lange aushalten…

Doch vereinzelt gibt es sie noch, die Schirmmacher, die ihr Handwerk schĂ€tzen und lieben, und die Kundschaft, die bereit sind ein bisschen mehr fĂŒr ein Modell auszugeben und mit echten kleinen Meisterwerken verwöhnt werden. Ein solcher Hersteller ist Eberhard Göbel aus Ulm. Die edlen Schirme werden in Zusammenarbeit mit fachkundigen Schirmmachern per Hand gefertigt.

Inzwischen gibt es viele der Materialien nicht mehr, die man ursprĂŒnglich fĂŒr die Schirmherstellung verwendet hat. Daher versucht man stĂ€ndig neue hochwertige Materialien zu finden. Göbel legt dabei großen Wert auf die Einhaltung des Tier- und Artenschutzes.

Die Schirme werden aus nur einem einzigen Holzstock angefertigt oder auch aus Metallgestellen aus besonders gehĂ€rteten Materialien. Versehen werden die Griffe aus edlen Hölzern und auf Wunsch mit heimischen oder exotischen Ledersorten. Die SchirmbezĂŒge sind aus speziellem Edelpolyester oder aus 100 Prozent reiner Seide. Dadurch kann man mit echten Meisterwerken und GlanzstĂŒcken Wind und Wetter besonders elegant trotzen.

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