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Archiv für Juli, 2010

Das Klavier der Beatles und von Pink Floyd wird versteigert

29. Juli 2010

Beatles Klavier © bonhamsFür alle Musikliebhaber dürfte die Auktion am 15. August im Rahmen des Bonham’s Goodwood Vintage Festivals in England interessant sein, denn hier wird ein wahres Relikt aus den Abbey Road Studios versteigert.

Das Klavier, auf dem die Beatles ihre berühmtesten Songs aufnahmen, kommt unter den Hammer. Es ist u.a. auf den Aufnahmen zu „Tomorrow Never Knows“ und „Paperback Writer“ zu hören. Dies ist jedoch nicht alles: Es ist das selbe Klavier, das auch andere legendäre Bands benutzten. So hört man es zum Beispiel auf Pink Floyds weltberühmten Alben „Dark Side Of The Moon“ oder „Wish You Were Here“.

Bis in die 1980er Jahre stand es in den Abbey Road Studios im Studio 3. Experten schätzen den Wert des Klaviers auf 120.000 bis 180.000 Euro. Bei der Auktion kommen aber auch noch andere Schätze der Zeitgeschichte unter den Hammer, wie zum Beispiel edler und seltener Schmuck von Jackie O.

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renesim: Der Online-Juwelier

28. Juli 2010

renism.com by openbroadcastDas Luxussegment wird um ein neues Angebot erweitert. Die Website renesim.com ist der erste Luxusjuwelier in Europa, der seine Produkte ausschließlich über das Internet vertreibt. Edlen Schmuck und Juwelen kann man sich hier ganz in Ruhe aussuchen und ihn natürlich auch noch nach eigenen Wünschen mitgestalten.

Die Namen Franz und Maximilian Hemmerle dürften den meisten Kennern noch wenig sagen. Bekannter aber ist wohl ihr Großvater, René Sim Lacaze. Dieser französische Schmuckdesigner entwarf die erlesendsten Schmuckkreationen und belieferte damit alles, was Rang und Namen hatte. An diese Tradition möchten nun also seine Enkel anknüpfen und dies auf moderne Art und Weise. Der Juwelier 2.0 ist quasi geboren.

Momentan stehen acht Kollektionen zur Auswahl. Durch die vom Kunden bestimmte Formgebung entstehen Einzelstücke, die so persönlich und unverwechselbar werden.

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Theresia Gartenhotel Öko-Hotel

24. Juli 2010

[Trigami-Review]

Theresia Gartenhotel

Theresia Gartenhotel

Theresia Gartenhotel

Für unseren neuen Luxushotel-Test und die damit verbundene Hotebewertung zog es uns ins Theresia Gartenhotel im Salzburger Land in Österreich.
Eingebettet in das Tal in Saalbach und umgeben von mehr als 400km Wanderwegen, führt die Familie Brettermaier bereits in dritter Generation das einzigartige Hotel.
Was vor 70 Jahren von Großmutter Brettermeier als einfache Land- und Gastwirtschaft in Hinterglemm begann, wurde nun von den Enkeln zu einem ganz besonderen 4-Sterne-Luxus-Haus weiterentwickelt, in dem sich moderne Kunst, Design und Tradition zu einer harmonischen Einheit verbinden.
Das Theresia Gartenhotel ist nicht nur einfach ein Hotel, sondern es schließt in sein Konzept alle Bereiche des Lebens ein, auch über die Art und Weise wie das Hotel geführt wird.
Zusammen mit dem Wiener Architekten Gustav Pichelmann, der unter anderem für Helmut Lang und L´Oréal auf aller Welt Markenshops gestaltet, entwickelte die Familie Brettermeier das Konzept der Kreuzung von alpenländischer Tradition und Gemütlichkeit mit modernen Formen und Flächen. Gerade diese fein abgestimmte Mischung, macht das Gartenhotel Theresia zu einem ganz besonderen Ort.
Während traditionelle Berghotels den modernen Großstädter schon einmal mit einer allzu dick aufgetragenen Portion Folklore überfordern können und andere Hotels, die zu stark auf moderne Architektur setzen, eher wie kühle, deplatzierte Businesshotels und Fremdkörper in den traditionellen Bergdörfern wirken, schafft Gustav Pichelmann hier sehr elegant die Modernisierung der Tradition und wird damit den Anforderungen moderner und international bereister Gäste gerecht.

Die Harmonie zwischen Tradition und Moderne wird vor allem durch den geschickten Einsatz von regionalen Materialien erreicht. Wo immer man sich im Hotel bewegt, spürt man durch die eingesetzten Materialien die Verbundenheit zu den Elementen. Es sind Schiefer- und andere Steinflächen, die den Fels und das Gebirge repräsentieren, großzügige Holzeinbauten und Fassadenelemente binden den Wald mit in das Konzept ein und auch Wasser und Licht sind sehr fein ausgesteuert.
Abgerundet wird dieses architektonische Konzept von der Kunstleidenschaft der Eigentümer. So sind im Hotel und auch im Außenbereich schöne Malereien, Fotografien aber auch Skulpturen, ausgestellt und im Kellerbereich führt Frau Brettermeier auf Wunsch durch die Sammlung an moderner Kunst in der Galerie des Hotels.
Aber auch in anderen Bereichen geht das Hotel neue Wege. Besonders zu erwähnen ist hier die ökologische Herangehensweise an den Hotelbetrieb. Der gesamte Betrieb ist umweltbewusst optimiert und inzwischen sogar bio-zertifiziert, weil auch über die Küche hinaus naturverbunden und umweltbewusst gearbeitet wird. Müllvermeidung, ressourcenschonender Energieverbrauch, beispielsweise mittels Beheizung der Quellwasserpools durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft, sind hier beispielhaft zu erwähnen.
Auch der nach Feng-Shui-Kriterien angelegte Rosengarten oder das eigens angelegte Biotop, sowie die reichhaltigen Sport und Erholungsangebote zeugen davon, daß hier aus Überzeugung gehandelt wird und nicht aus Marketingkalkül.
Auch die Betreuung durch das Personal ist sehr herzlich. An der Rezeption erwartete man uns bereits und hatte eine kleine Aufmerksamkeit für die Kinder vorbereitet.

Das Publikum ist international und weltoffen, ein Faktor der sehr erfrischend bei einem Bergurlaub ist, wenn man sich inmitten von Feinschmeckern aus ganz Europa wähnt. Hier ist besonders hervorzuheben, daß der Chef de Rang wirklich in erstklassiger Weise auf die Bedürfnisse und Eigenarten der unterschiedlichen Nationalitäten eingehen kann und mit Leichtigkeit in den unterschiedlichsten Sprachen kommuniziert.
Auch wenn beim abendlichen Mehrgangdinner die jüngeren Servicekräfte zeitweilig etwas konfus und überfordert wirkten, ist es die Herzlichkeit und Freundlichkeit, mit der den Gästen und vor allem den Kindern begegnet wird, die hier den Gast die ein oder andere Nachlässigkeit übersehen lassen.
Die Küche des Küchenchefs Harald Kühn kann sich bereits über diverse Auszeichnungen freuen und so schaffte es das Theresia Gartenhotel auf Platz drei der Bestenliste des Gault Millau der 10 besten Wellnesshotels in Österreich und auch auf die „Grüne Haube“ für eine gesundheitsbewusste Naturküche, hat Kühn schon für das Theresia gewonnen.
Im Salzburger Land gibt es die größte Dichte an Biobauern innerhalb der EU, dem fast 50 % aller Bauern bewirtschaften ihre Wiesen und Felder biologisch bzw. erzeugen ihre Produkte wie Fleisch, Milch, Gemüse, Obst und Getreide nach den strengen Richtlinien der EU-Bioverordnung. Die Lieferanten von Harald Kühns Küche, etwa der Bio-Imker oder die Käserei, stehen auf dem Ausflugsprogramm vieler Hotelgäste.
So findet man beim Frühstück wirklich alles was das Herz begehrt, von warmen regionalen Kleinigkeiten, wie Leberkäse oder Weißwürste, Marmeladen und Biohonig aus der Wabe, diverse Cerealien und Früchte, sowie einen Koch, der Omelettes oder Eier nach Wunsch bereitet.
Über den ganzen Tag stehen biologische Säfte, wie z.B. Hollunder-Zitronensaft zur Verfügung.
Für den Mittagstisch wird ein Buffet geboten, dass neben einem Salat-Buffet eine Suppe und zwei einfache, warme Hauptgerichte bietet, wovon eines nach biologischer Vollwertkost ausgerichtet ist.
Die Gerichte sind mit guten Zutaten frisch zubereitet, jedoch darf man hier keine großen kulinarischen Highlights erwarten, wobei aber der Gemüsestrudel besonders gut gelungen war und auch die Vollkornnudeln mit Pilzen sehr gut gelungen sind, da gerade Vollkornnudeln selten über den richtigen Biss verfügen, was man hier aber gut geschafft hatte.

Einzig die Vollkornspätzle sind wohl eher nur etwas für eingefleischte Vollwertkostprofis.
Ab dem Mittag steht für alle Gäste dann auch ein Eisbuffet bereit, welches sich besonders bei den Kindern großer Beliebtheit erfreut. Beim Eis wird allerdings der Standard des Hotels nicht wirklich gehalten, den Kindern schmeckte es aber trotzdem wunderbar.
Nachmittags wird ein Kuchenbuffet serviert, welches verschiedene Sorten Gebäck bereithält und in angenehm kleine Stücke aufgeteilt ist, so dass man auch mehrere dieser kleinen Köstlichkeiten probieren kann, ohne gleich die Kalorienbilanz des Tages komplett umzuwerfen.
Das wahre Highlight aus kulinarischer Sicht ist jedoch das Abendessen. Hier kann der Gast bereits am Morgen eines Tages aus diversen Menüempfehlungen wählen, wobei jeden Tag mehrere Fünfgangmenüs geboten werden, wobei das Salatbuffet und Käsebuffet in den Gängen enthalten sind.
Es werden ein biologisch-vegetarisches Vollwertmenü, ein Slow-Food-Menü mit regionaler Küche und zwei Hauptmenüs angeboten, unter denen man sich auch einzelne Gerichte aus verschiedenen Menüs miteinander kombinieren kann.
Nicht verzichten sollte man im Theresia auf den Wein. Eine fair bepreiste Weinkarte mit einem starkem Angebot von regionalen Weinen wartet darauf durchprobiert zu werden, aber auch die bekannten Franzosen und ein paar Australier und Exoten sind auf der Karte zu finden, die aber zumeist von den Österreichern übertroffen werden. Auch die Hausweine sind mit Preisen von € 4,40 bis 5,10 für den Viertelliter unbedingt zu empfehlen.
Damit das gute Essen nicht auf die Figur schlägt, sollte man sich den Sportangeboten im Theresia Gartenhotel widmen. Zum einen gibt es für Familien mit Kindern Kinderwagen und Kindertragen kostenlos zu leihen, wenn man z.B. mit den Kindern auf dem Rücken die Berge erklimmen will, aber auch kinderwagentaugliche Panoramawege sind vorhanden.
Wer selbst wandern geht und die Umgebung erkunden will, sollte unbedingt darauf achten, die Joker-Card mitzunehmen, die man kostenlos vom Hotel bekommt. Mit den Jokercard bekommt man unzählige Leistungen im Saalbachtal kostenlos oder vergünstigt. So kann man z.B. alle Liftanlagen kostenlos benutzen, hat freien Eintritt in die Schwimmbäder und kann kostenlose Bergführungen besuchen.

Das Theresia bietet aber auch täglich ein reichhaltiges Sportprogramm mit Nordic Walking, Wanderungen, Fahrradtouren, dem i-health”-Medical Wellness check up nach der 5 Elemente Lehre und noch vieles mehr.
Auch ein erstklassig ausgestatteter Fitnessraum steht zur Verfügung. Der Raum ist großzügig und lichtdurchflutet und bietet einen tollen Blick in die Berge. Wer lieber nebenbei Fernsehen schauen möchte, kann dies über die Bildschirme tun, die in die modernen Technogym-Geräte eingebaut sind. Neben Laufbändern, Steppern, Rudergeräten und Fahrrädern sind auch ein paar Freihanteln vorhanden, so dass man sich rundum auspowern kann.
Die Kinder können im Kinderclub mit anderen Kindern an Aktivitäten teilnehmen oder unter Aufsicht spielen. So gewinnen die Eltern auch etwas Freizeit, um sich zu entspannen oder eine Wellnessbehandlung zu geniessen.
Der Wellnessbereich ist sehr modern und hochwertig gestaltet und bietet diverse Saunen, ein Solarium und ein Schwimmbad. Als persönliches Highlight empfand ich einen „Erfrischungsraum“, den man beispielsweise nach der Sauna aufsuchen kann. Dort tröpfelt Wasser durch eine Konstruktion von Kiefer und anderen Hölzern, wodurch ein Geruch und Raumklima erzeugt wird, was an warmen Sommerregen im Wald erinnert.
Ebenfalls ein kleiner Geheimtipp sind die kleinen privaten Ruhezonen, die in den Berghang hinter dem Pool integriert sind. Dort kann man auf verschiedenen Ebenen ganz für sich auf Liegestühlen platz nehmen und hat einen besseren Blick in die Berge und ist noch etwas ungestörter als am Pool. Auf einigen dieser Ebenen sind auch Spielgeräte und ein Sandkasten eingebaut, so dass man dort ganz privat wie in einem kleinen Berggarten mit seiner Familie die Zeit genießen kann. Ganz oben am Hang gibt es sogar einen kleinen abgetrennten Bereich für FFK-Freunde.
Interessant ist, dass es an der Poolanlage nicht den sonst weit verbreiteten „Liegenreservierungskrieg“ gibt, bei dem die Liegen am Pool schon morgens von den Gästen durch Auflegen von Handtüchern reserviert werden. Ein absolutes Zeichen für die Klasse auch beim Publikum.

Wenn es am Pool und in diesen Zonen aus Servicepersonal gäbe, bei dem man Getränke oder andere Kleinigkeiten ordern kann, dann wäre dieses Konzept noch stimmiger.
Wir waren ja zunächst etwas skeptisch, da wir sonst nur zum Wintersport in den Bergen waren und im Sommer eher das Meer bevorzugen. Nach diesem Erlebnis können wir aber Bergurlaub nur wärmstens empfehlen.
Das reichhaltige Sportangebot, die erstklassige, regionale Küche und die spektakulären Blicke und Wanderungen auf den Panoramawegen, kann ein Strandurlaub so nicht bieten und eine Abkühlung in einem See oder am Pool ist in den Bergen genau so erfrischend.

Und für Sportler sei noch erwähnt, daß man seine Sportergebnisse nicht unwesentlich verbessert, nach ein paar Tagen Höhentraining. Für uns reichte es
für eine neue persönliche Bestzeit beim 10km-Lauf.

Übrigens wird man auch nach dem Aufenthalt noch weiter umsorgt und kann auf den Seiten von Twitter oder auch als Fan des Hotels bei Facebook weiter mit dem Geschehen in Verbindung bleiben und verpasst so auch nicht die Sonderangebote, die es dort von Zeit zu Zeit angekündigt gibt.

Zu guter letzt möchten wir der Familie Brettermeier und dem Theresia-Team für die herzliche und fürsorgliche Betreuung bedanken und hoffen, dass sie den Weg der modernisierten Tradition und des Hotelbetriebs mit verantwortungsvollem, ökologischen Konzept weiter so erfolgreich beschreiten.

Jetzt zum Hotel

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La Part des Anges: Versteigerung von exklusiven Cognacs in besonderen Flakons

22. Juli 2010

Hennesy Cognac by flickr, geishaboy500Der Cognac gehört ohne Frage zum legendären kulturellen Erbe Frankreichs. Ganz besondere Tropfen in exklusiver Verpackung kann man am 16. September 2010 im Rahmen der Veranstaltung „La Part des Anges“ (der Anteil der Engel) ersteigern.

Alleine schon das Ambiente der Chais Monnet wird die Anwesenden in seinen Bann ziehen. Diese Spirituosenlager wurden zur Alterung der Weinbrände benutzt, haben eine ganz besondere Architektur und sind somit ein mythischer Ort um den Cognac zu zelebrieren.

Unter den Hammer kommen 24 Cognacs. Für diese besondere Versteigerung haben 24 Cognac-Häuser ihre außergewöhnlichsten Kreationen gestiftet und diese mit ganz besonderen Verpackungen versehen: ABK6, A.E. Dor, A. de Fussigny, Bache-Gabrielsen, Braastad, Camus, Courvoisier, Delamain, Ferrand, Frapin, Godet, Hardy, Hennessy, Hine, Léopold Gourmel, Leyrat, Martell, Meukow, Montifaud, Normandin Mercier, Otard, Prince Hubert de Polignac, Rémy Martin, Royer.

Der Erlös kommt dem Institut de France zugute… Sein Gebot kann man hier abgeben…

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Rolex: Mentor and Protégé Initiative 2010

21. Juli 2010

Durch technische Innovationen und Pionierleistungen wurde Rolex SA weltweit zum Inbegriff für Exzellenz. Die Luxusuhrenmanufaktur steht für Qualität, Know-how und eine Unternehmenskultur, die individuelle Höchstleistungen fördert. Seit Jahrzehnten schon ist Rolex eng verbunden mit international erfolgreichen Persönlichkeiten und unterstützt Menschen, die in den unterschiedlichsten Bereichen Außergewöhnliches vollbringen.
Die Initiative Mentor and Protégé wurde im Jahre 2002 ins Leben gerufen, um weltweit künstlerische Nachwuchstalente zu fördern. Für ein ganzes Jahr bekommen die Nachwuchskünstler dann die Chance und die finanzielle Unterstützung mit einem ganz großen Künstler ihres Fachs eng zusammenzuarbeiten. Hierbei wird der Fokus auf Tanz, Film, Literatur, Musik, Theater und Bildende Kunst gelegt.

Ein fachmännisches Beratungsgremium schlägt sechs große Künstler/Künstlerinnen als Mentoren vor. Mit den jeweiligen Mentoren wird dann ein Profil der Meisterschüler erstellt, mit denen die Mentoren gern arbeiten würden.  Eine Expertenrunde sucht dann mit diesem Profil international nach potentiellen Meisterschülern.

In diesem Jahr wurden Trisha Brown, Brian Eno, Hans Magnus Enzensberger, Anish Kapoor, Peter Sellars und Zhang Yimou als Mentoren gewonnen. Als Meisterschüler wurden Talente aus Australien, Jordanien, Libanon, Südafrika und den USA ausgewählt.

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Tanz: Trisha Brown (Mentor) and Lee Serle (Protégé)
Seit mehr als vier Jahrzehnten steckt die legendäre US- amerikanische Choreografin Trisha Brown die Grenzen des modernen Tanztheaters immer weiter. Ihr bahnbrechender Umgang mit Licht, Raum, Schwerkraft, Geometrie, Technik und Wahrnehmung in ihren Kompositionen hat das Tanzen zweifellos verändert. Als Tänzer ein Naturtalent und als Choreograf im Kommen – Lee Serle (28) ist in seiner Heimat Australien ein gefragter Tanzkünstler.


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Literatur: Hans Magnus Enzensberger (Mentor) and Tracy K. Smith (Protégée)

Im vergangenen halben Jahrhundert erwarb Hans Magnus Enzensberger (80), einer der bedeutendsten Dichter Deutschlands und Autor von mehr als 50 Werken, einen Ruf als provokanter Kulturkritiker und Essayist und als brillanter politischer Kopf.

Eine aufregende neue Stimme in der US-amerikanischen Lyrik – Tracy K. Smith (38) beschäftigt sich in ihren virtuosen Gedichten mit so unterschiedlichen Themen wie Verlust, Leidenschaft und Politik. Nach Abschluss ihrer Studien an den Universitäten Harvard und Columbia wurde sie Fellow in Stanford und übernahm verschiedene Lehraufträge.

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Film: Zhang Yimou (Mentor) and Annemarie Jacir (Protégée)

Zhang Yimou (59), einer der einflussreichsten Filmemacher der letzten Jahrzehnte, beeindruckt seit zwanzig Jahren sein weltweites Publikum mit opulenten Werken aller Gattungen – von geschichtlich inspirierten Dramen bis hin zu Kampf- kunstfilmen.

Die eigenwillige palästinensische Filmregisseurin und Autorin Annemarie Jacir (36), derzeit wohnhaft in Jordanien, wurde 2004 vom Magazin Filmmaker auf die Liste der „25 neuen Gesichter des unabhängigen Films“ gesetzt, nachdem sie erst ein Jahr zuvor ihr Studium an der New Yorker Columbia University mit einem Master in Bildender Kunst abgeschlossen hatte.

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Musik: Brian Eno (Mentor) and Ben Frost (Protégé)

Er bezeichnet sich als „Nicht-Musiker“ und hat dennoch die Musik vom Rock bis zum Techno nachhaltig beeinflusst: Brian Eno (62) arbeitete in den vergangenen vier Jahrzehnten mit vielen großen Künstlern – von Bowie bis Bono – zusammen.

Der australische Komponist, Produzent und Musiker Ben Frost (30) ist bekannt für seine bezwingende, rätselhafte, verstörende und doch wunderschöne Musik. 2005 schloss Frost in Melbourne ein Studium der Bildenden Kunst ab und ließ sich dann im isländischen Reykjavík nieder, wo er einer der Gründer des Plattenlabels Bedroom Community war.

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Bildende Kunst: Anish Kapoor (Mentor) and Nicholas Hlobo (Protégé)

„Künstler schaffen keine Objekte, sondern Mythen“, sagt Anish Kapoor (56), einer der namhaftesten und vielseitigsten Bildhauer seiner Generation. Kapoors grandiose und provozierende Werke sind weltweit in bekannten Museen und Galerien sowie auf berühmten Plätzen und in Parks zu sehen.

Nach Abschluss seines Kunststudiums am damaligen Technikon Witwatersrand in Johannesburg 2002 entwickelte Nicholas Hlobo (34) in Einzel- und Gruppenausstellungen von Kapstadt bis Rom und Boston eine höchst eigenwillige künstlerische Perspektive, die in der Kultur und Sprache der Xhosa wurzelt.

RMP5T4_F001_027_thumbTheater: Peter Sellars (Mentor) and Maya Zbib (Protégée)

Der US-amerikanische Theater- und Opernregisseur und Festivalleiter Peter Sellars (52) ist in den vergangenen dreißig Jahren durch seine Aktualisierungen von Meisterwerken und durch seine Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstlern weltbekannt geworden.

Seit mehr als einem Jahrzehnt beeindruckt die libanesische Schauspielerin, Autorin und angehende Regisseurin Maya Zbib (29) die Kritik mit ihrem subtilen Spiel in sehr unterschiedlichen Rollen.

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