Der Bugatti Veyron zählt zu den teuersten Fahrzeugen der Welt, denn alleine das spritzige Auto kostet neu über eine Million Euro… Dafür bekommt der Fahrer aber auch ein 1.001 PS starkes Gefährt.
Doch nicht nur der alleinige Kaufpreis macht den Bugatti Veyron zum Luxus-Auto par excellence, sondern vor allem die stolzen laufenden Kosten. Diese belaufen sich auf rund 300.000 Dollar im Jahr, was im Prinzip mit den Unterhaltskosten einer Yacht oder eines Privatjets gleichkommt.
Alle 4.000 km sollten die Reifen gewechselt werden, die mit bis zu 40.000 Euro zu Buche schlagen. Einmal im Jahr muss der Veyron zum Check beim Bugatti-Händler, was noch einmal 20.000 Dollar kostet. Hinzu kommen noch die Versicherungen, alle 15.000 km ein Satz neue Räder Ă 50.000 Dollar usw.
Wer sich demnächst plant einen Veyron zuzulegen, auch mit einem gebrauchten Modell leben kann und sich ein bisschen wie Michael Knight und K.I.T.T. fühlen möchte, sollte mal einen Blick zum Online-Luxus-Händler Jameslist werfen. Hier gibt es aktuell einen Bugatti Veyron (7.729 km auf dem Buckel) zusammen mit einem passenden Laster (Mercedes Atego), in den man den Veyron hineinfahren kann. Beides zusammen für schlappe 895.000 Euro.
Der 'Daguerreotype Giroux' von 1839. Die erste kommerziell verkaufte Kamera der Welt wird bei der WestLicht Photographica Auction am 29. Mai 2010 in Wien versteigert. Der Schätzpreis liegt zwischen 500.000 – 700.000 Euro
Für Foto- und/oder Antiquitätenliebhaber haben wir heute einen ganz besonderen Tipp: Die älteste noch existierende Kamera der Welt wird am 29. Mai 2010 in Wien versteigert. Das Startgebot liegt bei 200.000 Euro.
Experten rechnen jedoch von einem Endpreis zwischen 500.000 und 700.000 Euro, damit würde die altehrwürdige “Daguerreotype Giroux” dann wohl auch zur bisher teuersten Kamera der Welt werden (bisher teuerste Kamera: 576.000 Euro).
Die hölzerne Schiebekastenkamera wurde 1839 von Alphonse Giroux, einem Schwager von Daguerre, gabaut. Daguerre gilt bekanntlich als Erfinder des ersten praktikablen Fotoverfahrens. Als Clou ist diese Kamera auch noch persönlich von ihm signiert!
Lange war die Kamera vollkommen unbekannt, das sie eine norddeutsche Familie seit Generationen in ihrem Besitz hatte. Nun soll sie also in Wien von WestLicht Photographica Auction versteigert werden. Ein echtes Prunkstück!
Vor knapp einem Jahr, genauer gesagt am 15 Januar 2009, schaffte ein US-Airways-Pilot das Unmögliche: Der Airbus 320 mit insgesamt 155 Menschen an Bord war vom Flughafen La Guardia aus gestartet, kurz danach geriet die Maschine in einen Vogelschwarm und drohte abzustürzen. Dem Pilot gelang eine spektakuläre Landung direkt auf dem Hudson River.
In den USA wurde dies lange als Heldentat gefeiert und die Landung zum Kult. Nun wird das Flugzeug von damals in einer Online-Auktion versteigert. Noch bis zum 27. März kann man seine Gebote abgeben. Die Auktion wird von der Versicherungsgesellschaft Chartis organisiert.
Die Flügel wurden zwar abmontiert gehören aber zum Kaufpreis dazu. In der Beschreibung steht außerdem “schwerer Wasserschaden an der gesamten Unterseite des Flugzeugs”.
Wohl eine Auktion, für den, der schon alles hat. Oder fehlt Ihnen eine Unglücksmaschine in ihrer Sammlung?
In so manchen Kleiderschränken häufen sie sich, die Marken-Klamotten und -Accessoires. Doch ab und an ist ausmisten angesagt und man trennt sich von dem einen oder anderen Stück. Wer wissen möchte, welchen Wert Stücke von Gucci haben, kann dies ab jetzt auf den Seiten des altehrwürdigen Auktionshauses Christie’s kostenlos schätzen lassen.
Und so einfach gehts: Der geneigte Verkäufer muss lediglich Fotos des entsprechenden Gegenstands beim Gucci Collector hochladen und die Wertermittlung anfordern. Die Experten von Christie’s setzen dann innerhalb von zwei bis vier Wochen den Preis an.
Geleitet wird das Ganze von der Christie’s Modechefin Patricia Frost.
Na, wenn das mal nicht ein Anreiz zum Ausmisten und natürlich neue Dinge kaufen ist…
Im vergangenen Jahr musste das Luxusmode-Label Escada einräumen, dass es kurz vor der Pleite steht. Dies lag nicht allein an den andauernden Vorstandwechseln und dem anhaltenden Missmanagement, sondern auch an dem etwas altbackenen Schick der Marke.
Und auch preislich soll sich die Fashion verändern. Mit einer Preissenkung um durchschnittlich 20% werden sich in Zukunft mehr Leute Escada leisten können, aber gleichzeitig bleibt so die Marke im Luxussegment verhaftet.
Megha Mittal, eine studierte Innenarchitektin und ehemaligen Investmentbankerin bei Goldman Sachs, ist die Schwiegertochter des Stahlproduzenten Lakshmi Mittal, einer der reichsten Inder der Welt.
Mit Escada hat Mittal eine schwere Aufgabe übernommen. Mal sehen, wie sie es meistert…