Wohl alle wissen, dass Liz Taylor Diamanten und luxuriöse Roben liebte, sie war jedoch auch eine leidenschaftliche Kunstsammlerin. Eine Eigenschaft, die sie bereits in die Wiege gelegt bekam, denn ihr Vater war Kunsthändler. Seit einigen Monaten kommt der Nachlass der Hollywood-Legende unter den Hammer.
Taylors Vater hatt das Bild für sie gekauft. Im Vorfeld war es auf 7,9 Millionen Euro geschätzt worden. Am Ende zahlte der anonyme Käufer 12,2 Millionen Euro. Versteigert wurden desweiteren Werke von Claude Pissarro, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir und anderer berühmter Künstler. Die Versteigerung der Kunst von Liz Taylor war Teil der Abendauktion impressionistischer und moderner Kunst, bei der eine Bronze von Henry Moore 23 Millionen Euro erzielte und ein Gemälde von Miró 20 Millionen Euro. (Diese beiden Werke waren nicht aus dem Besitz Taylors)
Der Kult um Apple hält an und nach dem frühen Tod von Steve Jobs in diesem Jahr natürlich auch um seine Person… So wurde in dieser Woche der Gründungsvertrag der Firma Apple Computer aus dem Jahr 1976 versteigert und erzielte, wie immer bei diesem Unternehmen, einen Rekordpreis.
Im Vorfeld hatten die Experten des Auktionshauses Sotheby’s die Geschäftspapiere auf 100.000 bis 150.000 Dollar geschätzt. Die Bieter schaukelten sich jedoch schnell in die Höhe, so dass am Ende eine Summe von 1,35 Millionen Dollar herauskam.
Bei dem Dokument handelt es sich um ein dreiseitiges Schriftstück, das leicht verknickt ist und natürlich mit einer Schreibmaschine geschrieben wurde. Am 1. April unterschrieben Steven P. Jobs, Steve Wozniak und auch Ronald Wayne, der schon kurz später wieder ausschied. Diese Unterlagen wurden übrigens mit versteigert.
Dass Bilder auf dem Kunstmarkt inzwischen eine Rekordsumme nach der anderen erzielen, ist alles andere als neu und bedarf an dieser Stelle wohl auch keiner extra Erklärung. Zu den Lieblingen der Kunstsammler gehören auch die Bilder des US-Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein.
Erst vor einem Jahr hatte sein berühmtes Bild „Ohhh…Alright“ mit der rothaarigen Dame am Telefon für 42,6 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt. Nun wurde dieser Rekordwert erneut geknackt. Bei Christie’s in New York lag das Spitzengebot für das Bild „I Can See the Whole Room!…and There’s Nobody in It!“ bei sage und schreibe 43,2 Millionen Dollar (umgerechnet rund 31,1 Millionen Euro).
Das Gemälde ist im typischen Comic-Stil gehalten. Zu sehen ist ein Mann, der durch ein Loch in einer Tür oder Ähnlichem in einen dunklen Raum guckt und eben jenen Text in einer Sprechblase von sich gibt, nach dem das Bild benannt ist.
Seit langem gelten unter Sammlern und Kennern private Gegenstände der englischen Königin Queen Victoria als interessante Objekte, die auf Auktionen regelmäßig Rekordsummen erzielen. Genau dies ist nun wieder geschehen, wobei das versteigerte Stück ziemlich pikant ist.
Das Auktionshaus Lyon & Turnbull im schottischen Edinburgh versteigerte Gegenstände aus dem Old Battersea House in London, das im Besitz der Forbes-Familie ist. Unter den Hammer kam so auch eine Unterhose von Queen Victoria, die sie in den 1860er Jahren getragen haben soll. Das Stück aus cremefarbener Seide ist knielang und würde heute wohl eher als „Liebestöter“ bezeichnet werden. Trotzdem zahlte ein anonymer Bieter stolze 9.375 Pfund (rund 11.000 Euro) für die königliche Unterwäsche. Damit erreicht das Objekt den dreifachen Wert des eigentlichen Schätzpreises.
In der Auktion kam desweiteren ein Gemälde unter den Hammer, dass Queen Victoria mit ihrem Diener John Brown zeigt. Dieses brachte 145.250 Pfund ein. 9.000 Pfund zahlte hingegen jemand für ein Bett aus dem Old Battersea House, in dem Liz Taylor während eines Aufenthalts genächtigt hatte.
Sie war der Inbegriff von Luxus. Während ihres bewegten Lebens gönnte sich die im März verstorbene Hollywood-Diva Elizabeth Taylor so manch schönes Stück. Im Dezember wird nun im New Yorker Auktionshaus Christie’s ihr Nachlass versteigert, darunter etliche Kleidungsstücke und Accessoires sowie die beeindruckende Schmucksammlung der Schauspielerin.
Gut 400 Kleider und Accessoires wie Schuhe und Handtaschen werden Mitte Dezember ihren Besitzer wechseln. Dabei geht es um besondere Schuhe und keine gägngigen Modelle von Marken wie Esprit. Liz Taylor sammelte über die Jahre hinweg etliche wunderschöne Kleidungsstücke von namhaften Modehäusern wie Dior, Chanel, Versace oder Yves Saint Laurent. Unter den Hammer kommen auch ihre zwei Hochzeitskleider, die sie bei den beiden Hochzeiten mit Richard Burton trug. Das erste wird auf bis zu 60.000 Dollar (rund 44.000 Euro) geschätzt.
Ihre Schmucksammlung übertrifft dies jedoch um Längen. Die Taylor trug Schmuck zusammen, da wäre so manch ein Königshaus neidisch. Über 30 Millionen Dollar sollen die Schmuckstücke zusammen wert sein! 269 Halsketten, Diamantringe, Broschen und Ohrringe kommen unter dem Hammer. Zu den wertvollsten Stücken gehören ein Diamant- und ein Rubinring, die sie von Richard Burton bekam, sowie ein bis zu drei Millionen Dollar teures Collier mit einer Perle aus dem 16. Jahrhundert, die einmal der spanischen Krone gehörte.
Der Schmuck kommt bei Christie’s am 13. und 14. Dezember unter den Hammer und die Kleider am 14. und 15. Dezember 2011.