Auktion: Sammlung von seltenen Whiskyflaschen kommt unter den Hammer

Für Kenner gibt es kaum etwas Schöneres als einen ausgewogenen und hochwertigen Whisky. Bei manchen Editionen spielt dabei natürlich auch die Flasche oder Karaffe eine Rolle, jedoch gibt es offenbar auch Sammler, für die vor allem Letzteres zählt. So kommt am heutigen Freitag in Bietigheim-Bissingen in Baden-Württemberg eine der wohl skurrilsten Whisky-Sammlungen unter den Hammer.

Vereint sind Kreationen aus Japan, Deutschland, den USA sowie natürlich Schottland und Irland. Da es bei dieser Sammlung vor allem um die Flaschen an sich geht, sind 98 Prozent noch voll gefüllt und original wachsversiegelt. Zu sehen sind außergewöhnlich geformte Flaschen und Karaffen, die mit Gold, Silber oder Platin überzogen wurde, oder solche, die aus feinem Porzellan gefertigt wurden.

Zu finden sind aber auch zahlreiche Skurrilitäten und Sondereditionen wie Flaschen, die an die Geburt von Prinz William oder an die Hochzeit seiner Eltern, Prinz Charles und Diana, erinnern. Besonders schräg sind Kreationen wie eine Elvis-Figur mit Whisky, eine Lokomotive, ein Spielautomat oder ein Computer.

Die Sammlung umfasst rund 2.600 Einzelstücke, wobei jede Flasche einen Wert zwischen 300 und 3.000 Euro hat. Zu finden ist jedoch auch die eine oder andere Nicht-Whisky-Flasche, wie ein Cognac, dessen Wert auf 15.000 Euro geschätzt wird. Ein Whiksyhändler soll für die Stücke bereits 88.000 Euro geboten haben. Das Anfangsgebot bei der Auktion liegt bei 120.000 Euro.

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