Der erste Porsche ab jetzt in Stuttgart zu sehen

Der Name Porsche steht auch heute noch nicht nur für Luxuswagen, sondern auch für Pionierarbeit im Bereich des Automobilbaus. Ferdinand Porsche gilt als einer der Väter des Autos und somit ist es für das Porsche Museum in Stuttgart eine besondere Freude ab sofort das erste Fahrzeug des Fahrzeugbauers auszustellen.

Als junger Mann kam Ferdinand Porsche nach Wien um alles rund um das Thema Elektrizität zu lernen. Dort machte er Karriere und träumte von der Entwicklung von Fahrzeugen. Als er den Kutschenbauer Ludwig Lohner kennenlernte waren die Voraussetzungen für den Fahrzeugbau geschaffen. Sie entwickelten sowohl Benzin als auch Elektrofahrzeug. Am Ende gelang ihnen im Jahr 1898 der Durchbruch mit dem „Egger-Lohner-Elektromobil Modell C.2 Phaeton“.

Hierbei handelt es sich um das erste Fahrzeug, das ganz nach den Vorstellungen von Ferdinand Porsche gebaut wurde. Um seinen Namen dabei zu verewigen ließ er auf alle entscheidenden Bauteile das Kürzel P1 einschlagen. Daher wird das Fahrzeug auch P1 genannt. Betrieben wird das Gefährt, das wie eine Kutsche aussieht, von einem von Porsche konstruierten Oktagon-Motor. Zur Internationalen Motorwagen-Ausstellung in Berlin 1899 musste der P1 seine erste längere Strecke zurücklegen. Das Ganze war ein voller Erfolg.

Die Spitzengeschwindigkeit des ersten Porsche lag übrigens bei 35 km/h. 1902 wurde das Fahrzeug in einem Lager abgestellt und geriet in Vergessenheit. Die Wiederentdeckung war also eine Art Sensationsfund. Ab dieser Woche kann man das Gefährt im Porsche Museum in Stuttgart bewundern.

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