Restaurant Pauly Saal: Wo Berlins Kunstelite feiert

Berlin hat natürlich zahlreiche Szenerestaurants und Orte, wo sich kreative Köpfe treffen. Wer es in der Kunstwelt jedoch geschafft hat, verabredet sich seit einigen Monaten im Pauly Saal in der Auguststraße in Mitte. Dies liegt sicherlich alleine schon daran, dass in der näheren Umgebung und sogar im Gebäude selbst einige renommierte Galerien zu finden sind.

Doch vor allem ist es sicherlich dem gut durchdachten Konzept und der besonderen Atmosphäre geschuldet, dass die Kunstelite der Hauptstadt den Pauly Saal so schätzt. Das Restaurant liegt in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule, genauer gesagt in der einstigen Turnhalle. Aus diesem Grund sind die Räumlichkeiten sieben Meter hoch und wurden ansonsten mit Bedacht und Liebe zum Detail durchdesignt.

Das Restaurant ist im Stil der 1920er und 30er Jahre gehalten und wurde nach der Manufaktur Pauly benannt, die eigens für den Saal einen besonderen Murano-Leuchter anfertigte. Ein weiterer Blickfang bildet zudem die Rakete „Miss Riley“ der Künstlerin Cosima von Bonin.

Bei der Küche hat man sich auf deutsche und österreichische Spezialitäten konzentriert, weshalb man hier wahre Klassiker in einem feinen und modernen Anstrich bekommt. Bei den Zutaten wird darauf geachtet, dass sie aus der Region und aus biologischem Anbau stammen. Zudem legt man viel wert auf artgerechte Tierhaltung. Dank Küchenchef Michael Höpfl hat der Pauly Saal seit dem vergangenen Frühjahr einen Michelin-Stern und ist somit nicht mehr nur ein Künstlertreffpunkt, sondern auch einer für Feinschmecker.

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