Taku: Asiatische Sterne-Küche am Kölner Dom

Direkt am Kölner Dom finden sich nicht nur Wirtshäuser für Touristen, sondern auch das luxuriöse Traditionshotel Excelsior Ernst. Hier stößt man auf ein ungewöhnliches Restaurant in der deutschen Spitzengastronomie, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Im Taku, das mit einem Michelin-Stern bedacht wurde, kocht ein Kölner Küchenchef ostasiatische Küche vom Feinsten.

Der Kölner Chef des Cuisine Mirko Gaul ist keine Asiate, macht aber wohl eine der besten Peking-Enten, die man in unseren Breitengraden bekommt. Generell finden sich auf der Speisekarte klassische und feine Gerichte wie Wildlachs-Sushi oder Wagyu-Rind im thailändischen Stil. Die Peking-Ente für zwei Personen ist fast schon legendär: Sie wird in sechs Gängen kredenzt, die auf der Mitte des Tisches angerichtet werden: Da wäre zum einen die Enten-Essenz mit Shitake-Pilzen und Eierstich, die Leber mit Auberginen, Sojabohnen und Knoblauch, die krosse Haut mit Crêpes, Hoisin-Sauce und Gurke, die Keulen mit Wasserkastanie und Koriander, die Flügel mit Garnelen, Enoki und Sternanis und natürlich die Brust mit Wokgemüse und Chili.

Das Rezept ist eine zeitgemäße Interpretation der klassischen Peking-Ente aus der Ming-Dynastie. Chinesen wickeln übrigens traditionell die Fleischstücke in die Crêpes und essen das Ganze wie eine Art Wrap. Gespeist wird im Taku in einer modernen Atmosphäre. Dunkle Holztische und Stühle treffen auf weiche Farben wie Beige, Hellblau oder Grün. Das Highlight bei der Einrichtung ist jedoch ohne Frage das in den Boden eingelassene Koi-Becken.

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