Butler Valet School von Rick Fink: Die hohe Kunst des Dienens

Quelle: Wikimedia

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Waren Butler lange Zeit echte Statussymbole und waren in der High Society fast schon ein Muss, so galten sie in den letzten Jahrzehnten eher als Relikt aus einer vergangenen Zeit. Dies ändert sich seit kurzem jedoch wieder. Die hohe Kunst der Butler wird wiederentdeckt und vor allem in Gegenden wie dem Nahen Osten, Hong Kong oder Russland sind diese extrem gefragt.

So manch einer sehnt sich offenbar nach dem alten, stilvollen Zelebrieren von Luxus. Nach wie vor denken die meisten beim Wort Butler sicherlich an Großbritannien und so ist es auch kein Wunder, dass in der Nähe der Universitätsstadt Oxford eine der angesehensten Butler-Schulen der Welt liegt. Rick Fink gründete die Butler Valet School im Jahr 2002, nachdem er als Kammerdiener bei der britischen Marine begonnen und über viele Jahrzehnte der Königsfamilie gedient hatte.

Während ihrer Ausbildung lernen die angehenden Butler natürlich nicht nur das richtige Servieren und Co., sondern als Butler muss man quasi ein Allrounder sein: Vom richtigen Lagern, Dekantieren und Verkosten von Wein über die Organisation von (traditionsreichen) Veranstaltungen bis hin zum sicheren Auftritt auf dem gesellschaftlichen Parkett. Die Fachgebiete sind zahlreich und umfangreich. Die meisten Auszubildenden kommen ähnlich wie Fink vom Militär und gehen in der Regel nach ihrem Abschluss ins Ausland, wo Butler, wie bereits erwähnt, sehr gefragt sind.

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