Hotel Adlon: Hohe Verluste für Investoren?

cc by wikimedia/ Knut Rosenthal

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In der letzten Zeit wurde viel über das Berliner Luxushotel Adlon berichtet, meist vor allem im Zusammenhang mit der ZDF-Reihe und dem daraus resultierenden Besucheransturm. Doch leider geistern auch immer wieder negative Schlagzeilen durch die Presse, die oft im Zusammenhang mit Anno August Jagdfeld stehen, dem Chef der Fundus-Gruppe und damit Herr über den geschlossenen Immobilienfonds rund um das Adlon.

Laut einem Bericht des Magazins „Focus“ haben die Investoren in die Berliner Hotellegende mit hohen Verlusten zu rechnen. Aus der Bilanz von 2011 gehe ein Verlustvortrag von 126 Millionen Euro hervor.

Der Immobilienunternehmer Jagdfeld ist indes durchaus umstritten. Fachleute werfen ihm unter anderem vor, dass er den Fonds „ausplündere“. Für Jagdfeld laufen die Abschreibungen jedoch planmäßig ab. Die Investoren könnten auf diese Weise ihre Steuerlast mindern. Gäste und Mitarbeiter des Adlon müssen sich jedoch keine Sorgen machen, denn, wie bereits berichtet, wurden die Verträge mit Kempinski bis ins Jahr 2032 verlängert.

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