Luxus-Yacht von Steve Jobs: Streit um Bezahlung von Designer Philippe Starck

Foto: AFP/ANP, Ed Oudenaarden

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Vor einigen Wochen hatten wir an dieser Stelle berichtet, dass die Luxus-Yacht des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs in See stechen konnte. Jobs hatte soweit es ging bis zu seinem Tod im Jahr 2011 an dem Schiff gearbeitet, doch kurz vor Weihnachten entbrannte ein Streit zwischen seinen Erben und Star-Designer Philippe Starck, der mit seinem Team für das Design verantwortlich war.

Die Yacht, die auf den Namen „Venus“ hört, wurde sogar einige Tage beschlagnahmt. Nach Weihnachten „kam sie dann gegen Kaution wieder frei“. Ob eine endgültige Lösung im Streit gefunden wurde oder dies nur eine vorübergehende Lösung ist, wurde bisher nicht bekannt.

Starck, der mit Steve Jobs befreundet war, behauptete, dass ihm eine fixe Summe von neun Millionen Euro versprochen wurde. Aufgrund der Freundschaft gab es jedoch keinen genauen Vertrag. Die Erben des Apple-Gründers waren der Meinung, dass er einen bestimmten Prozentsatz der Konstruktionskosten erhalte. Um den Streit beizulegen, hatten sie ihm schließlich sechs Millionen Euro fix angeboten. Insgesamt soll das rund 70 Meter lange Schiff von Steve Jobs um die 100 Millionen Euro gekostet haben.

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