20. Todestag von Grace Kelly: Kritik an Gedenkfeier in Monaco

cc by wikimedia/ Ary29

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Am 14. September dieses Jahres jährt sich der Todestag von Grace Kelly zum 20. Mal. Das Fürstentum Monaco hat sich dies natürlich zum Anlass genommen eine große Gedenkveranstaltung für ihre so tragisch verstorbene Fürstin zu organisieren. Schirmherr der Veranstaltungen ist ihr einziger Sohn, Fürst Albert II. von Monaco. Doch in der Öffentlichkeit regt sich Unmut hinsichtlich des Programms.

Das Gedenkevent für Fürstin Gracia Patricia oder Princesse Grace, wie Grace Kelly nach ihrer Heirat mit Fürst Rainier II: von Monaco hieß, findet vom 14. bis zum 16. September statt und hört auf den Titel „Grace – A Symbol of Change“. Veranstaltungsorte sind die Luxushotels Hotel de Paris und Monte Carlo Beach Hotel sowie das Theater Princesse Grace.

Interessanterweise ist Letzteres der einzige Ort, wo die allgemeine Öffentlichkeit zugelassen ist. Ansonsten gedenkt während der gesamten Tage die High Socitey unter sich, was logischerweise nicht allen Monegassen gefällt. So muss man für ein reguläres Ticket ganze 2.500 Dollar zahlen. Je nach Paket schrauben sich die Preise bis hin zu 100.000 Dollar hoch. Dann kann man bei den zahlreichen Events für die Fürstin dabei sein, wie zum Beispiel dem Filmfestival, der Oldtimerausstellung, dem Hutwettbewerb unter der Schirmherrschaft von Jimmy Choo oder der Modenschau des US-Designers Jeff Garner.

Flankiert wird das ganze Spektakel mit den üblichen Cocktail-Empfängen und Gala-Diners. Immerhin gehen die Erlöse aus dem Event an wohltätige Organisationen. Die Vermarktung der Gedenkveranstaltung und der Ausschluss der Öffentlichkeit wird jedoch sicherlich bei so manch einem einen faden Beigeschmack hinterlassen…

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