KaDeWe in Berlin: Bald Verkauf an „Qatar Holding“?

cc by wikimedia/ Jochen Jansen

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In der Geschäftswelt ist es inzwischen nichts Neues mehr, dass reiche Investoren zum Beispiel aus den Arabischen Emiraten luxuriöse Institutionen in Europa kaufen. So manch einem mutet dies jedoch nach wie vor seltsam an, denn schließlich handelt es sich bei den Investitionsobjekten meist um traditionsreiche Einrichtungen. So gehört zum Beispiel das Londoner Luxuskaufhaus „Harrods“ inzwischen dem Investmentunternehmen „Qatar Holding“.

Nun gibt es Gerüchte, dass auch das legendäre Berliner Kaufhaus KaDeWe an den Investor aus dem Emirat Katar gehen soll. Angeblich laufen bereits Verhandlungen mit dem Vorsitzenden Scheich Hamad bin Jassim bin Jabr al-Thani sowie dem kanadischen Unternehmen „George Weston Limited“ (Inhaber von zum Beispiel einiger „Selfridges“-Kaufhäuser)

Der Grund für den Verkauf ist die notwendige Sanierung der Karstadt-Kette, die über 400 Millionen Euro kosten soll. Zu dieser Kette gehört auch das Kaufhaus des Westens, das von Investor Nicolas Berggruen zusammen mit anderen Karstadt-Filialen verkauft werden soll. Die Gerüchte wurden zwar dementiert, doch das muss in der Geschäftswelt ja noch nichts heißen…

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