Die Ponsardine von Veuve Clicquot: Champagner in der Sardinenbüchse

Foto: PR

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Das Champagnerhaus Veuve Clicquot ist nicht nur bekannt für seine wunderbaren edlen Tropfen, sondern auch für seine ausgefallenen Ideen und Verpackungen, mit denen es Kenner und Liebhaber immer wieder überrascht. Dabei darf es nicht nur edel, sondern auch gerne mal mit einem Augenzwinkern zugehen. Kein neuer Trend, wenn man sich die Geschichte des Hauses einmal ansieht, denn die Familie der Witwe (Veuve) Clicquot hatte durchaus Sinn für Humor.

Geboren wurde die Namensgeberin des Champagnerhauses als Nicole Ponsardin. Ihr Vater wure 1813 zum Baron des ersten Napoleonischen Reiches ernannt und durfte sich dabei natürlich auch ein Familienwappen aussuchen. Am Ende kam dabei ein Motiv mit einem Augenzwinkern heraus. Das Wappen zeigt eine Brücke (franz. „pont“) und eine Sardine. Er ließ sich also zu dem Wortspiel Pon(t)sardin(e) verleiten.

Zu Ehren dieser Geschichte hat Veuve Clicquot nun die Ponsardine entworfen: Eine große Büchse, in der sich eine Flasche köstlichen Champagners verbirgt. Definitiv eine nette Idee! Zu haben ist die Ponsardine in ausgewählten Kauf- und Warenhäusern sowie im Fachhandel.

Generell war die Witwe Clicquot eine bemerkenswerte Frau. Der Weinhandel Clicquot besteht bereits seit dem Jahr 1772. Als Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin 28 Jahre alt war, starb ihr Mann. So übernahm sie 1805 selbst das Unternehmen und verstieß zur damaligen Zeit damit gegen alle möglichen Konventionen, denn eine Frau als Unternehmerin war mehr als ungewöhnlich! Ihren Kontakten zum Hof ist es auch zu verdanken, dass nicht nur Veuve Clicquot, sondern Champagner generell zum absoluten Luxusgetränk wurde.

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