Liz Taylor: Kunst in London versteigert

Wohl alle wissen, dass Liz Taylor Diamanten und luxuriöse Roben liebte, sie war jedoch auch eine leidenschaftliche Kunstsammlerin. Eine Eigenschaft, die sie bereits in die Wiege gelegt bekam, denn ihr Vater war Kunsthändler. Seit einigen Monaten kommt der Nachlass der Hollywood-Legende unter den Hammer.

In London war in dieser Woche ihre Kunstsammlung an der Reihe, die insgesamt 16,5 Millionen Euro einbrachte. Höhepunkt der Versteigerung im Auktionshaus Christie’s war das Gemälde „Vue de l’Asile et de la Chapelle de Saint-Rémy“ von Vincent Van Gogh. Es hing bis zum Tod von Elizabeth Taylor in deren Wohnzimmer und zeigt das Heim, in dem der Maler seine letzten Tage verbrachte.

Taylors Vater hatt das Bild für sie gekauft. Im Vorfeld war es auf 7,9 Millionen Euro geschätzt worden. Am Ende zahlte der anonyme Käufer 12,2 Millionen Euro. Versteigert wurden desweiteren Werke von Claude Pissarro, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir und anderer berühmter Künstler. Die Versteigerung der Kunst von Liz Taylor war Teil der Abendauktion impressionistischer und moderner Kunst, bei der eine Bronze von Henry Moore 23 Millionen Euro erzielte und ein Gemälde von Miró 20 Millionen Euro. (Diese beiden Werke waren nicht aus dem Besitz Taylors)

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