Chinesen zahlen hohe Preise für europäische Luxusartikel

cc by flickr/ Liu Wen Cheng

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Wir haben uns an dieser Stelle bereits das eine oder andere Mal mit dem Luxusboom in einigen asiatischen Ländern, allen voran China, beschäftigt. In dem Land gibt es immer mehr Superreiche, bei denen europäische Luxusmarken, von Chanel bis Louis Vuitton, hoch im Kurs stehen.

So berichtet „Welt online“ über ganz spezielle Gepflogenheiten auf dem chinesischen Luxusmarkt. Müssen betuchte Kunden in Europa schon einmal um die sechs Monate auf ein begehrtes Handtaschenmodell wie die berühmte Birkin-Bag warten, dauert dies in China um die vier Jahre. Die meisten superreichen Chinesen wollen jedoch nicht so lange warten, weshalb Luxus-Second-Hand-Shops aus dem Boden sprießen.

Die gebrauchten Stücke werden dort von erfahrenen Prüfern kontrolliert und zertifiziert. Die Shops erinnern nicht an normale Vintage-Läden, sondern an noble Clubs, in denen der Kundschaft in separaten Räumen die Auswahl präsentiert wird. Was jedoch am faszinierendsten ist, ist, dass die Kunden in China bereit sind den doppelten Preis für die gebrauchten Luxusgüter zu zahlen als sie eigentlich in Europa neu kosten würden.

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