Prada: Nachfrage in Asien besonders groß

cc by Flickr/ mahalie

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Von den aktuellen Problemen an den Börsen und den weltweiten Krisen scheint die Luxusbranche aktuell nicht betroffen zu sein. Experten rechnen weiterhin mit einer steigenden Nachfrage. Dies liegt vor allem daran, dass sich die meisten Luxusmarken inzwischen auf den Ausbau des asiatischen Marktes konzentrieren, wo die reichen Asiaten offenbar gar nicht genug Luxus haben können. Auch das Traditionshaus Prada freut sich über gute Zahlen im ersten Halbjahr, die die „Financial Times Deutschland“ berichtet.

Das Label konnte im ersten Halbjahr 2011 seinen Gewinn um satte 75 Prozent auf 179,5 Millionen Euro steigern! Einen großen Anteil daran hat laut dem Unternehmen selbst der asiatische Markt, wo man inzwischen die meisten Umsätze mache. Prada verfolgt dabei ein ähnliches Ziel wie die meisten Luxuskonzerne, den Ausbau des eigenen Filialnetzes.

Durch eigene Filialen machen sich die Unternehmen von Großhändlern unabhängig, haben so Kontrolle über die Preise und können auf Krisen schnell reagieren. Bis Ende 2013 sollen 550 neue Prada-Boutiquen entstehen, die Hälfte davon im asiatisch-pazifischen Raum. Zudem steht eine Expansion in Lateinamerika, dem Persischen Golf und in Russland auf dem Plan.

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