Berlin feiert Jubiläum und Comeback des Ku’damms als erste Adresse

cc by wikimedia/ Aazarus

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Die 3,5 Kilometer lange Straße Kurfürstendamm zwischen Budapester Platz und Halensee gehört mit Sicherheit zu den berühmtesten Straßen Berlins. Für viele ist sie eine Luxus-Adresse, für die anderen aber auch die Straße der Gegensätze, denn Arm und Reich liegt auch hier nicht weit auseinander.

In diesem Jahr feiert die Hauptstadt offiziell den 125. Geburtstag des Ku’damms und damit auch ein bisschen das Comeback einer der Prachtstraßen Berlins. Der Geburtstag bezieht sich auf das Jahr 1886, in dem die erste dampfgetriebene Straßenbahn über den Ku’damm fuhr und damit die Erfolgsgeschichte begann. Wobei man dazu sagen muss, dass bereits im Jahr 1871 Reichskanzler Otto von Bismarck an der Stelle einen Prachtboulevard plante, der den Champs-Elysées in Paris gleichen sollte.

So erlebte der Ku’damm Zeiten voller Glanz, aber auch welche, die dem Untergang näher kamen. In den 20er Jahren florierte hier das Nachtleben und vor allem die Kunstszene. Nach 1945 erwachte die Straße schnell wieder und zwischen Café Kranzler und Hotel Kempinski blühte das Leben wieder auf.

Lange Zeit galt der Ku’damm dann als die Luxusadresse Nummer eins, doch in den 80er Jahren begann langsam der Niedergang, denn anderen Orte wie der Gendarmenmarkt wurden beliebter. Man hatte den Ku’damm fast schon abgeschrieben, doch in den letzten Jahr erlebte er eine wahre Wiederauferstehung, die noch nicht ganz vollendet ist.

Heute gehört der Ku’damm mit der Oxford Street in London oder den Champs-Elysée zu einer Vereinigung von 15 führenden Einkaufsadressen auf der ganzen Welt. Bald wird zudem das Luxushotel Waldorf Astoria öffnen, das das Comeback des Ku’damms perfekt machen soll.

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