A. Lange & Söhne

Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne wurde 1845 durch den sächsischen Meisteruhrmacher Ferdinand Adolph Lange in Glashütte bei Dresden gegründet. Für die Gründung seines Unternehmens erhielt Lange 7800 Taler von der sächsischen Landesregierung, die er u. a. in die Ausbildung von 15 Uhrmachern investierte.

Schon 1875 hatte die Manufaktur mehr als 70 Mitarbeiter. Ferdinand Adolph Lange schuf in Glashütte den Mittelpunkt der Feinuhrmacherei in Deutschland, die mit den Schweizer Manufakturen konkurrierte. Seine Söhne Richard und Emil führten das Unternehmen zu Ruhm und Anerkennung auf der gesamten Welt. 1948 wurde die Uhrenmanufaktur verstaatlicht. In der DDR war die Manufaktur Teil des VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB).

Aus dem VEB entstand drei Jahre nach der Wiedervereinigung die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH als Nachfolger des VEB. Die Uhrenmanufaktur Lange & Söhne wurde Ende 1990 als Lange Uhren GmbH neu gegründet. Der Wiederaufstieg glückte mit der finanziellen und personellen Unterstützung durch die LMH Holding.

Am 24. Oktober präsentierte man der Öffentlichkeit die Uhrenmodelle „LANGE 1“, „TOURBILLON“, „SAXONIA“ und „ARKADE“. Die „LANGE 1“ ist das erfolgreichste Modell der Manufaktur und wurde mit mehr als 30 Preisen ausgezeichnet. Die Lange Uhren GmbH nahm bis heute über 20 Kaliber in ihr Sortiment auf mit bekannten Modellen wie dem „Datograph“, „Cabaret“, „Double Split“, „Richard Lange“ und „Saxonia“, ausgestattet mit dem Automatikwerk „Sax-0-Mat“.

Die mechanischen Uhren der Uhrenmanufaktur sind begehrte Luxusartikel. Sie heben sich von Uhren anderer Hersteller durch ihren sehr hohen Anteil an Handarbeit bei der Uhrenmontage und Einzellvollendung ab. Das Magazin „Wirtschaftswoche“, das alle zwei Jahre eine Rangliste der 30 wichtigsten Luxusmarken aus Deutschland erstellt, listete die Lange Uhren GmbH im Jahr 2007 auf dem ersten Platz.

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