Versteigerung von Autographen im Dorotheum in Wien

Franz Kafka, Visitenkarte mit 18 eigenhändigen Zeilen, Rufpreis € 10.000 © Dorotheum

Franz Kafka, Visitenkarte mit 18 eigenhändigen Zeilen, Rufpreis € 10.000 © Dorotheum

Autographen sind im Grunde nichts anderes als kleine Dokumente als Zeugen der Zeit. Wie heute wurde auch früher vieles notiert, Gedanken wurden festgehalten und anderen Mitteilungen geschrieben. Dies sind meist kleine intime Einblicke in das Leben der Schreibenden. Ob dies für Twitter und Co. in Zukunft auch gilt?

Jedenfalls kann man am 11. Juni in Wien solche kleinen Zeitzeugen ersteigern. Darunter die Visitenkarte eines gewissen Dr. Franz Kafka, der darauf ein paar Zeilen an seinen Freund Felix Weltsch schreibt. Er entschuldigt sich u.a. bei dem Freund dafür, dass er ihn noch nicht besucht habe.

Zudem gibt es noch u.a ein Manuskript der deutschen Dichterin Karoline von Günderode. Es handelt sich hierbei um das Gedicht „Morgenlicht! Morgenlicht!“, das um 1804 herum entstanden sein muss, aber erst 1899 veröffentlicht wurde, Von Günderode gehörte zum engsten Kreis rund um Bettina von Arnim und Clemens Brentano.

Wer sich für Autographen interessiert, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen!

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