Cartier Santos – eine Uhrenlegende

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Die Cartier Santos blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück, die zudem so besonders ist, wie die Uhr selbst. Zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts war es nämlich die Fliegerei, welche begann, aufzukeimen. So flogen die Gebrüder Wright erstmalig mit Gleitflugzeugen, die sie später in Flüge mit Motorflugzeugen wandelten. In Frankreich prägte der Brasilianer Alberto Santos Dumont die Luftfahrt. Nach seinem ersten Flug mit einem Motorflugzeug 1906 stellte er sogar mehrere Weitenrekorde auf. Allerdings erwies sich Dumont nicht nur als brillanter Flieger, sondern auch als Uhrenliebhaber. Er bemängelte jedoch, dass sich seine Taschenuhren beim Fliegen nur schlecht oder überhaupt nicht ablesen ließen. Aus diesem Grunde stellte Dumont 1904 einen Kontakt mit Cartier her, der für ihn eine Uhr herstellte, die als Modell Santos noch heute zu den bekanntesten Zeitmessern von Cartier zählt.

Hinzu kam, dass es sich um die erste Uhr handelte, die von einem Lederarmband gehalten wurde. Dumonts legendärer erster Motorflug 1906 erfolgte somit auch mit einer Uhr von Cartier am Handgelenk.

Cartier entwickelte zwar schon vorher verschiedene Armbanduhren. Allerdings handelte es sich hier um Armbänder für Damen, die über eine Uhrfunktion verfügten.

Die neue Cartier Santos bildete nicht nur in der Geschichte des Unternehmens, sondern auch in der gesamten Geschichte der Uhrmacherei einen Meilenstein. Die Cartier Santos war eine Uhr für Männer, die zudem alltagstauglich war. Ihre Ausstattung erfolgte ab 1911 mit Jaeger-Werken in Cartier Boutiques.

Mittlerweile existiert die Santos in vielen verschiedenen Varianten. 1978 lancierte Cartier die Santos Sport, die sich durch ein Stahlgehäuse mit Stahlband und einem auffälligen Schraubendesign auf Armband und Lünette auszeichnete. Das Modell Sport zählte zu den erfolgreichsten Armbanduhren im Luxussegment.

Die Cartier Santos blieb ihrem einzigartigen Stil immer treu. Alle Versionen, außer der Santos Rondo, verfügen über das schon legendäre eckige Gehäuse, einschließlich abgerundeter Ecken. Hinzu kommen markante Schrauben, die um das Zifferblatt angeordnet sind und der Cartier Santos einen einzigartigen Charakter verleihen. Die Schrauben entfallen nur bei der Variante mit Diamanten.

Zum einhundertjährigen Jubiläum kam die Santos 100 heraus. Während das ursprüngliche Modell von 1904 noch klein und filigran wirkte, folgte die Santos 100 mit einem großen Gehäuse. Mit den Maßen von 41,3 x 51,1 Millimetern eigneten sie sich besonders für Männer und durch ihre Höhe von 10,34 Millimetern ist sie auch einiges höher als die Dumont. Gemeinsam sind bei beiden Linien jedoch die römischen Ziffern und die quadratische Grundform.

Heute präsentieren sich die Herrenmodelle der Cartier Santos mit drei Uhrenlinien, nämlich der Santos de Cartier Galbèe, der Santos Dumont und der Santos 100. Die Uhren für Damen werden durch die Cartier Santos Demoiselle repräsentiert. Alle Zeitmesser verfügen weiterhin über die cartier-typischen römischen Ziffern. Die Gehäuse bestehen aus Edelstahl, Gelb- beziehungsweise Weißgold. Im Innern befinden sich ein Quarzwerk oder Automatikaufzug.

Die Santos de Cartier Galbée (Ref. W20098D6), bestehend aus Stahl oder die Stahl-Gelbgold-Variante (Ref. W20099C4), zählt zu den bekanntesten Einsteigermodellen. Beliebt sind auch die Versionen aus schwarzem Band und Edelstahl (Ref. W20106X8) beziehungsweise aus einem Lederarmband in der Farbe braun sowie Gelbgold (Ref. W20107X7). Etwas Besonderes bieten die Versionen, welche mit Diamanten bestückt sind.

Dabei steht Cartier damals wie heute nicht nur für luxuriöse Zeitmesser. Das französische Unternehmen stellt auch erstklassigen Schmuck her. Allerdings wird seit ein paar Jahren ein neuer Kurs verfolgt, indem Cartier seinen Schwerpunkt auf die Uhrmacherkunst setzt.

2009 kam die erste Cartier Santos 100 (Ref. W2020018), die ein skelettiertes, durchsichtiges Gehäuse besaß. Ihr Äußeres und insbesondere die langen römischen Ziffern weisen auf die Epoche des Art déco hin, in der die ganze Uhrenfamilie schließlich ihren Ausgang nahm. Im Palladium-Gehäuse arbeitet das Kaliber 9611 MC, das über die Saphirkrone aufgezogen wird. Das Uhrwerk kann durch das Zifferblatt oder einen durchsichtigen Glasboden bewundert werden.

Auch die Modelle von 2018 folgen ganz dem Ursprünglichen, zeichnen sich aber gleichzeitig durch Innovation und Fortschritt aus. Unverändert blieb die quadratische Form, welche die Pariser Geometrie von einst symbolisiert. Die Lünetten wurden neu gestaltet und stellen die Linien des Gehäuses sowie des Armbandes in den Vordergrund. Die neuen Bänder sind auf den aktuellen Lifestyle abgestimmt und passen sich allen Situationen an. Ob Edelstahl, Gold oder Leder: Durch das patentierte QuickSwitch-System können alle Bänder problemlos ausgetauscht werden. Es lässt sich zudem durch ein einfaches Drücken bedienen und wird von einer variablen Längeneinstellung des Bandes abgerundet. Das ebenfalls patentierte SmartLink-System ermöglicht zudem die Einstellung der Länge des Armbandes durch den Uhrenträger selbst. Jedes Glied des Armbandes besitzt einen Drücker, mit dem ein Armbandglied entfernt oder hinzugefügt werden kann.

Die neuen Modelle der Cartier Santos sind mit dem Automatikkaliber 1847 MC ausgestattet. Das Kaliber setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Leistung und Komfort, wobei 1847 für das Gründungsjahr der Manufaktur steht. Ein schnelles Federhaus ermöglicht Stabilität, während Gehäuse und Werk reduziert wurden. Das Automatikwerk wurde ausgelegt auf Robustheit und Strapazierfähigkeit und beruht aus einem raffinierten Hebelsystem. Es verfügt über einen schnellen Datumswechsel und besitzt eine Gangreserve von 42 Stunden. Dekoriert ist es mit „Vagues de Geneve“. Das Kaliber 1847 MC besitzt zudem eine Unempfindlichkeit gegenüber magnetischen Strömungen. Verwendet wurden Bauteile, bestehend aus einer Legierung aus Nickel und Phosphor, was die Zeitmesser unempfindlich gegenüber Magnetfeldern macht. Die Santos de Cartier verfügt über eine Wasserdichtigkeit von bis zu 10 bar (100 Meter).

Die Montage der neuen Cartier-Modelle erfolgt in den eigenen Werkstätten der Manufaktur. Dort werden sie reguliert und kontrolliert, wodurch sie gegen alle äußeren Einflüsse unempfindlich bleiben. Dadurch kann der exakte Gang der Zeitmesser nicht beeinträchtigt werden.

Die Manufaktur hat zudem ihre eigenen Qualitätskriterien bei den neuen Modellen der Santos de Cartier erhöht. So werden Leistung und Zuverlässigkeit viele Jahre lang garantiert.

Alberto Santos-Dumant, der Namenspatron der Santos de Cartier steht für Lebensstil und Verlangen nach Modernität. Genauso vollziehen die neuen Modelle der Santos de Cartier den Wandel eines einzigartigen Klassikers für Männer, die die Welt verändern.

Einst waren es die Pioniere und Piloten, die die Luftfahrt revolutionierten. Heute ist es die Sehnsucht, über den Wolken zu fliegen und Raum und Zeit zu überwinden. Berühmte Zeitmesser, die in vielen Jahren Grenzen überwunden haben. Ein Wandel, der eine Reise umfasst, die nie zu Ende geht. Eben die Reise durch Raum und Zeit.

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