Per UMTS-Surfstick ins Internet

UMTS Stick

UMTS Stick - flickr/fsse8info

Die mobile Nutzung des Internets wird immer beliebter und aus beruflicher Sicht für viele Reisende immer notwendiger. Nicht nur das Abrufen der persönlichen E-Mails und die permanente Erreichbarkeit stehen bei der mobilen Nutzung des Internets im Vordergrund, sondern vielmehr die hohe Zeitersparnis und die damit verbundene Steigerung der Wirtschaftlichkeit sowie der Rentabilität eines Unternehmens. Die multimediale Vernetzung hält in den Köpfen der Menschen weiterhin Einzug und erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Ein UMTS-Surfstick wird in der Regel für die Nutzung am Notebook verwendet. Hierfür haben die Hersteller von Notebooks mittlerweile Serienmäßig in den eigenen Geräten eine Schnittschnelle vorgesehen. Ein UMTS-Modul ist wahlweise in Form eines USB-Sticks, einer PCMCIA-Karte oder einer ExpressCard, dem Nachfolger von PCMCIA, erhältlich. Das Anschließen eines UMTS-Moduls verläuft meistens ohne größere Probleme, so dass die Verbindung zum Internet sehr schnell hergestellt werden kann. Bei der UMTS-Übertragungsrate setzt man die sechsfache Geschwindigkeit gegenüber der Digitaltechnik ISDN an. Das entspricht einer Datenübertragungsrate von rund 384 Kbits/s. Für Anwender, die auf ihren persönlichen Reisen das Internet zweckmäßig einsetzen möchten, reicht die Geschwindigkeit bei weitem aus und sollte nicht als lästig empfunden werden. Mittlerweile sind die meisten Städte und großräumige Ballungsgebiete optimal mit der UMTS-Technologie versorgt. In den ländlichen Regionen im In- und Ausland muss sich der Anwender allerdings nach wie vor auf Verbindungsabbrüche gefasst machen. Der langsame Ausbau von UMTS im ländlichen Bereich ist auf die mangelnde Rentabilität im Vergleich zum Nutzungsgrad von UMTS zurückzuführen.

Internet Sticks sind in den meisten Fällen in Verbindung mit Vertrag eines Providers für mobiles Internet erhältlich. Die Nutzung des mobilen Internet ist also an Folgekosten geknüpft. Aufgrund der immer größer werdenden Beliebtheit des mobilen Internets befasst sich nun auch die Europäische Union mit dieser Thematik und reguliert Europaweit die Preise zur Internetnutzung. Bisher wurden durch die nationalen Provider bei der Tarifnutzung im Ausland extrem hohe Preise angesetzt. Das Surfen im Internet war in der Vergangenheit eine teure Angelegenheit. Der Markt für das mobile Surfen im Internet steckt noch in den Kinderschuhen. Es bleibt abzuwarten welche Übertragungstechnik wie zum Beispiel UMTS sich auf dem Markt der Telekommunikation durchsetzen wird.

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