Amerikanisches Barbecue – aber richtig

cc by flickr/ Markusram

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Kaum eine andere Nation dieser Welt, das Grill-Mekka Argentinien ausgeschlossen, gibt sich so leidenschaftlich im Hinblick auf die Fleischzubereitung über offener Flamme. Vor allem die Südstaaten der USA sind es, die mittlerweile als Synonym für professionelle, aufwändige und abwechslungsreiche Grillkultur gehandelt werden. In Anbetracht dieser Sonderstellung erscheint es keineswegs verwunderlich, dass die amerikanischen Barbecue-Techniken sich auch in mitteleuropäischen Gefilden zunehmender Faszination und Begeisterung erfreuen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick darüber gegeben werden, dass das klassische amerikanische Barbecue ausmacht, und inwiefern es sich vom hier gebräuchlichen Grillen unterscheidet.

Bereits bei der Art der Zubereitung lassen sich maßgebende Unterschiede zwischen amerikanischem Barbecue und dem hierzulande üblichen Grillen bemerken. Im Gegensatz zur europäischen Technik, welche sich durch den unmittelbaren Kontakt von Grillkohle und Grillgut auszeichnet, definiert sich der Garprozess des Barbecues durch den Einsatz mäßiger indirekter Hitze und Rauchs. Die Grillgerätschaften, ihres Zeichens klassischerweise Smoker genannt, setzen auf den Einsatz von Holzkohle in Kombination mit Räucherhölzern, welche dem Grillgut im Rahmen des langwierigen Grillprozesses das charakteristische Raucharoma verleihen. Überblick über das reichhaltige Angebot an Grillgerätschaften ist auf Grill-Profi-Shop.de zu erhalten.

Weitere Unterschiede zum altbekannten Grillen lassen sich im Hinblick auf das Grillgut bemerken: Wo in hiesigen Gefilden klassischerweise zu Würstchen und Steaks gegriffen wird, konzentriert man sich im Rahmen des amerikanischen Barbecues üblicherweise auf größere Teile des Schweines und Rindes. Klassische Gerichte sind beispielsweise Brisket oder Spareribs. Neben der Varianz des Grillgutes lässt sich auch ein maßgebender Unterschied im Hinblick auf die Vorbereitung des Fleiches erkennen: Amerikanisches Barbecue legt großen Wert auf das vorangehende Marinieren des Grillgutes. Hierzu werden klassischerweise Barbecue-Saucen oder ölbasierte Marinaden verwendet, die dem Fleisch neben dem Rauch weitere Aromen verleihen. Beachtet man diese simplen Unterschiede zum üblichen Grillen, steht dem Nachahmen des traditionsreichen Barbecues nichts im Wege.

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